Handball-Landesliga: Auf Eitra/Oberhaun wartet am Samstag das schwere Heimspiel gegen Ost-Mosheim

Torhüter im Blickpunkt

In der Außenseiterrolle: Auf Marco Pajung, den Torhüter der HSG Eitra/Oberhaun, und seine Teamkollegen kommt am Samstagabend Schwerstarbeit zu. Foto:  Eyert

Hauneck. Nächste harte Nuss für die HSG Eitra/Oberhaun: Die Haunecker treffen in der Handball-Landesliga am Samstag (18.30 Uhr, Waldhessenhalle) auf den TSV Ost-Mosheim.

Die Gäste haben als Tabellenvierter nur einen Punkt Rückstand auf das Führungsduo Melsungen II und SVH Kassel. Bei der HSG ist man realistisch genug, vor dieser Begegnung nicht unbedingt zwei Punkte einzuplanen – auch wenn das natürlich das ideale Geburtstagsgeschenk für René Hermann wäre, der am Samstag 40 Jahre alt wird. „Wir sind auch diesmal krasser Außenseiter“, sagt der Spielertrainer, dessen Mannschaft am vergangenen Samstag beim 28:34 in Alsfeld 45 Minuten eine engagierte und ansprechende Leistung gezeigt hatte und sich lange Zeit berechtigte Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen durfte. Dann aber verließen die Haunecker die Kräfte. „Gegen die Spitzenmannschaften reicht es in dieser Saison nicht – auch wenn wir an unsere Grenzen gehen“, hat Hermann beobachtet. Im Großen und Ganzen aber sei er mit der Leistung seiner Truppe zufrieden gewesen. Mit vielen Wechseln habe man die Belastung so gut es ging auf viele Schultern verteilt. Das Ergebnis, so habe es auch Alsfelds Trainer Liviu Pavel gesehen, sei um einige Treffer zu deutlich ausgefallen.

Ans Hinspiel in Ost-Mosheim hat der Coach keine guten Erinnerungen: Damals kassierte die HSG beim 23:34 ihre höchste Saisonniederlage. Ein kleiner Trost: Fünf ihrer sieben Verlustpunkte hat „Omo“ in gegnerischen Hallen hinnehmen müssen. Deshalb sagt Hermann auch: „Wir sind am Samstag sicher nicht chancenlos und wollen wieder alles geben.“ Dazu gehört auch, dass die Mannschaft wie schon in Alsfeld in Teilen wieder offensiv agieren werde.

Der Routinier will seiner Mannschaft, die als Drittletzter mitten im Abstiegskampf steckt, keinen Stress machen. „Von meiner Seite aus wird es keinen Druck geben“, stellt Hermann klar. Viel wichtiger als die Partie am Samstag seien die nächsten zwei Begegnungen. Dann nämlich müssen in Körle/Guxhagen und gegen Eschwege, die beiden Mannschaften, die in der Tabelle noch hinter den Hauneckern liegen, unbedingt Siege her. Hermann sagt: „Das sind ganz entscheidende Spiele für uns. Aber wir müssen, wie es immer so schön heißt, Schritt für Schritt gehen.“ Bis auf Achim Birkel, dessen Schulter in naher Zukunft keine Einsätze mehr zulässt, sind die Haunecker am Samstag komplett.

Von Sascha Herrmann

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