Forsthaus-Cup: Gastgeber Niederaula/Hattenbach gewinnt – Lehnerz nur Vierter

Tore am laufenden Band

Strahlende Sieger: Fußball-Gruppenligist Niederaula/Hattenbach drückte seinem eigenen Hallenturnier den Stempel auf und war am Ende der verdiente Sieger. Im Finale setzte sich die SGN deutlich mit 5:1 gegen Aulatal durch. Fotos: Wenzel

Niederaula. Im Schnitt mehr als fünf Tore pro Spiel, einige Überraschungen und ein letztlich verdienter Sieger: Das Hallenfußballturnier um den Forsthaus-Cup in Niederaula zog die Fußballfans in seinen Bann. Das Finale gewann der gastgebende Gruppenligist SG Niederaula/Hattenbach mit 5:1 gegen die SG Aulatal.

Für den Paukenschlag des Turniers aber sorgte zuvor der Kreisoberligist aus dem Aulatal. Im Halbfinale bezwangen die couragiert auftretenden Jungs von Spielertrainer Andreas Schmier den bis dato stark spielenden TSV Lehnerz. Der Verbandsliga-Spitzenreiter kam mit einer gemischten Truppe aus Hessen- und Verbandsligaspielern nach Niederaula und beherrschte die Vorrundengruppe A mit drei Siegen und 11:0-Toren.

Gegen Aulatal führten die Lohsse-Mannen bereits mit 2:0. Doch Bogdan Cojocaru und Daniel Naumann schafften den Ausgleich. Als erneut Cojocaru in letzter Sekunde mit einem satten Schuss in den linken oberen Winkel zum 3:2 traf (siehe Foto rechts) war die kleine Sensation perfekt: Aulatal im Finale, Lehnerz „nur“ im Spiel um Platz drei. Im zweiten Halbfinale kam es zu ewig jungen Duell zwischen den Gastgebern und Ligakonkurrent SG Hessen/SpVgg. Hersfeld. Dieses Mal behielten die Teichmann-Schützlinge knapp mit 4:3 die Oberhand und zogen damit ins Endspiel ein. Die Hessen lieferten sich im Spiel um Platz drei nochmals ein heißes Duell mit den Lehnerzern. Dem 3:3 nach regulärer Spielzeit folgte ein 9:8 für die Hessen im Achtmeterschießen.

Deutliche Angelegenheit

Das Finale wurde dann letztlich zu einer klaren Angelegenheit für den Gruppenligisten. Gewarnt von den zuvor starken Auftritten der Spielgemeinschaft aus Oberaula und Kirchheim mit den beiden quirligen Andre Honstein und Daniel Naumann, spielte Niederaula/Hattenbach konzentriert. Angeführt von Routinier Rene Altmann, der ebenso wie sein Spielausschusskollege Marco Busalt wegen Spielermangels im Kader des Gruppenligisten die Turnschuhe für dieses Turnier schnürte, setzte sich der Gastgeber mit 5:1 durch.

Das Team der SG Eiterfeld/Leimbach kam ebenso wie der TSV Kerspenhausen nicht über die Vorrunde in der Gruppe A hinaus. Dem B-Ligisten aus Kerspenhausen klebte gerade gegen Lehnerz das Pech an den Füßen. Einige gute Torchancen blieben ungenutzt. In der Gruppe B enttäuschte der Vize-Hallenkreismeister aus Friedlos, der dieses Mal ohne Sieg blieb. Auf dem dritten Platz der Gruppe B landete der TSV Kalkobes.

87 Tore in 16 Spielen (ohne Achtmeterschießen) bedeuteten einen Schnitt von 5,43 Treffer pro Spiel. Dazu mussten die beiden Schiedsrichter Frank Diener und Dominik Gerst keine einzige Zeitstrafe verteilen. Der Forsthaus-Cup 2014 war ein gutes und faires Turnier. (bh) IN ZAHLEN

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