Fußball-Kreisliga A2

Topduell in Philippsthal 

Philippsthal. Wenn sich der Erste mit dem Zweiten misst, liegt es nahe zu behaupten: Mehr Spitzenspiel geht nicht. Namentlich ausgedrückt sind dies Gastgeber VfL Philippsthal und der Rasdorfer SC, die sich am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) in der Fußball-Kreisliga A2 gegenüberstehen.

Auswirkungen auf den Ausgang der Saison und die Aufstiegsfrage hat der Vergleich noch nicht. „Egal, wer gewinnt oder verliert, da kann noch viel passieren in den nächsten Wochen“, sagt Philippsthals Trainer Gerd Ruch. „Es wird noch gar nichts entschieden. Das ist alles Quatsch.“

„Darf nichts mehr passieren“

Seinem Team, das nach der Aufaktniederlage des Jahres gegen Praforst acht Siege in Folge hinlegte, läuft personell nicht gerade das Glück hinterher. Torwart Christoph Voland, der sich die Achillessehne abriss, Benny Schröder und André Zimmermann (Kreuzbandriss) fallen aus am Sonntag – und Ruch betont: „Bei uns darf absolut gar nichts mehr passieren.“

Dennoch wirft der Coach die Flinte keinesfalls ins Korn. „Es sind junge Spieler nachgerückt. Sie machen ihre Sache gut. Unsere Mannschaft harmoniert.“ Ruch schätzt den Kontrahenten: „Rasdorf ist breit aufgestellt. Nicht zuletzt durch seine drei Zugänge im Winter.“ Ob es ein Vorteil sei, dass Rasdorf – ebenso wie Ausbach/Friedewald, dritter Bewerber im Spitzenkampf – bereits heute im Heimspiel gegen Eiterfeld/Leimbach II ran muss?

„Ich weiß es nicht“, bemerkt der Coach des VfL, „das kommt darauf an, wie das Team gefordert wird“.

Das Ergebnis des Hinspiels (1:5 aus Philippsthaler Sicht) habe keine Bedeutung. „Da waren wir richtig ersatzgeschwächt. Es gibt Spiele, in denen es einfach gegen dich läuft“, erinnert sich der Trainer, dessen Team unter anderem eine Rote Karte schlucken musste.

Das Duell am Sonntag ist auch eines der „Serientäter“: In 2018 ist der Rasdorfer SC noch ungeschlagen, die letzte von bisher zwei Saisonniederlagen datiert vom 27. August vergangenen Jahres (1:2 gegen Roßbach). Seitdem gab es 50 Zähler in 18 Spielen.

Wie gesagt: Mehr Topspiel geht nicht. Beide Teams beweisen auffallend Konstanz in dieser mit 18 Mannschaften besetzten Klasse.

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