Basketball-Bezirksligist beklagt vor heutigem Heimspiel einige Ausfälle

Titans auf dem Zahnfleisch

Haben mit Personalsorgen zu kämpfen: Die Hersfeld Titans – unser Foto zeigt Jakov Ilic. Foto: Eyert/Ar

Bad Hersfeld. Schwierige Zeiten bei den TV Hersfeld Titans: Nach dem erfolglosen Auftakt ins Jahr 2015 vor sieben Tagen sieht es auch an diesem Wochenende nicht rosig aus. Am heutigen Samstag treten die Hersfelder Bezirksliga-Basketballer zu Hause an - und haben mit einigen Personalproblemen zu kämpfen. Gegner in der Geistalschulturnhalle ist die ACT Kassel IV, Spielbeginn ist heute um 18 Uhr. Optimistisch klingt Alai Barite nicht gerade. „Wir können wohl höchstens zu siebt auflaufen“, berichtet der Titans-Trainer zerknirscht. „Ich hoffe, dass ich zumindest einige gesunde Spieler habe, die Krankheitsserie reißt bei uns einfach nicht ab.“

„Die Gegner sind jung und dynamisch.“

Alai Barite Hersfelds Coach

Krankheit, Verletzung, private Angelegenheiten: Aus unterschiedlichen Gründen gehen den Hersfeldern allmählich die Spieler aus. Schon am vergangenen Wochenende konnten sie nur mit sechs Mann zum Tabellendritten Vellmar reisen - und gerieten trotz Kampfes bis zur letzten Minute schon früh nahezu aussichtslos ins Hintertreffen.

Auch an diesem Wochenende stehen die Vorzeichen nun nicht wirklich auf Sieg. Denn obwohl der heutige Gegner in der Tabelle „nur“ Fünfter ist und somit vielleicht einen Tick leichter zu knacken sein könnte als es der TSV Vellmar zuletzt war, hat er in den vergangenen Wochen überzeugt. Nach einem holprigen Start fand die ACT IV gut in die Saison und unterlag nur noch den Spitzenteams der Liga. Auch beim Auftakt ins Jahr 2015 feierte sie am Wochenende einen Sieg: Sie schlug die FT Fulda 63:55.

Ein Vorsprung, der unmittelbar an das Hinspiel gegen die Titans erinnert, denn das ging in ähnlicher Höhe aus. Anfang Oktober lieferten sich beide Mannschaften eine enge Partie, vor allem wegen Abstimmungsproblemen in der Offensive mussten sich die Hersfelder dann letztlich aber doch geschlagen geben.

Angesichts all dieser Tatsachen ist Trainer Barite vor dem heutigen Abend skeptisch. „Die Gegner sind jung und dynamisch, dazu auch noch brandgefährlich von außen“, sagt er. Seine eigene Mannschaft müsse daher sehr viel Geschick in der Verteidigung zeigen. Offensiv wären zudem mehr Erfolge direkt unter dem Korb wünschenswert.

Von Kristina Marth

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