Basketball-Bezirksliga: Bad Hersfelder lassen gegen BSA den Ball gut laufen

Titans mit Power zum Sieg

Die Abwehr steht: Andreas Tatiev (in Schwarz) lässt seinen Gegenspieler nicht zum Zug kommen. Foto: Marth

Bad Hersfeld. Die Geistalhalle bleibt ein Ort des Erfolgs: Auch im dritten Spiel in der „großen Halle“ haben die Basketballer der TV Hersfeld Titans eine gute Leistung abgerufen. Gegen Bezirksliga-Tabellennachbar SSC Bad Sooden-Allendorf gingen sie am Samstagabend schon früh in Führung und gewannen am Ende klar mit 67:47 (33:23).

Die Hersfelder starteten konzentriert in die Partie und bemühten sich, die Vorgaben von Dejanco Trickovski umzusetzen, der den verhinderten Alai Barite an der Seitenlinie vertrat. „Es ging darum, den Ball gut zu bewegen und dadurch zu freien Würfen zu kommen. Insgesamt ist uns das ganz gut gelungen“, erklärte der Coach.

Dass sie sich gute Chancen zwar immer wieder erspielten, das ein oder andere Mal zu oft jedoch nicht nutzten, lässt sich vielleicht als größte Schwäche festhalten. In Teilen lag dies allerdings auch an der Verteidigung der Gäste - denn zumindest in der ersten Halbzeit spielten diese eine kompakte Zone, die das Durchkommen zum Korb äußerst schwierig machte.

Nichtsdestotrotz lagen die Hersfelder nach dem ersten Viertel bereits mit sechs Punkten vorn und bauten ihre Führung bis zum Seitenwechsel um weitere vier Zähler aus. Nach der Pause geriet ihr Sieg dann erst recht nicht mehr in Gefahr - denn in der zweiten Halbzeit knickten die Bad Soodener zunehmend ein.

Gegen die Power der Titans, die nun einerseits verstärkt darauf setzten, den Ball zu Marcel Schmied, und damit in Korbnähe zu bringen und zum anderen immer wieder durch Schnellangriffe erfolgreich waren, kamen die Gäste nun spielerisch wie läuferisch nicht mehr an und wussten ihre Gegenspieler häufig nur durch Fouls zu stoppen. Dass sie am Ende trotzdem nicht untergingen, war auch ein paar Nachlässigkeiten der Hersfelder geschuldet. So ließen diese ihren Gegenspielern beispielsweise im letzten Viertel so viel Raum, dass die all ihre 15 Zähler von der Drei-Punkte-Linie aus erzielten.

Alles in allem war Dejanco Trickovski, der diesmal eine im Durschnitt gerade einmal 19 Jahre alte Mannschaft coachte, dennoch zufrieden. „Für den neutralen Zuschauer war es sicherlich kein Appetithäppchen, aber für den Titans-Fan waren es doch ganz angenehme 40 Minuten“, sagte er. „Wir können zufrieden sein, da der Ball schnell lief und wir unsere Aufgaben in diesem Spiel gut erfüllt haben.“

TVH: F. Bickhardt 4, T. Bickhardt 10, Kasim, Okoli, Rasuli, A. Sahin, S. Sahin 3, Schmied 17, Stein 1, Tatiev 14, Weizel 18

Von Kristina Marth

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