Titans empfangen im ersten Heimspiel den CVJM  

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Die Fäuste geballt: Die Basketballer des TV Hersfeld treffen im ersten Spiel im neuen Jahr am Samstag auf CVJM Kassel.

Startschuss für das Basketball-Jahr 2020 - und die TV Hersfeld Titans dürfen direkt zu Hause ran.

Am heutigen Samstag, 20 Uhr, wollen sie sich in der Geistalschulturnhalle behaupten. Zu Gast ist der Bezirksliga-Dritte CVJM Kassel, den sie im Hinspiel knapp besiegten.

68:66 endete das Spiel im Oktober, das sie am Ende fast noch aus der Hand gegeben hatten. Was sie heute Abend erwartet, ist für Trainer Alai Barite daher recht klar: „Wir kennen unsere Gegner: Es sind teilweise noch junge Spieler, die auch verbal stark unterwegs sind“, sagt er. „Für uns heißt das, dass wir uns wappnen müssen: Wir dürfen nicht den roten Faden verlieren und uns mehr mit Gesprächen beschäftigten als mit dem Spiel.“

Barite erwartet volle Konzentration und setzt auf eine starke Verteidigung. „Klug, schnell auf den Beinen und mit Aggressivität“, fordert er, denn die Gegner hätten schnelle Spieler und seien in der Lage zu punkten, wenn man sie nicht frühzeitig unter Druck setze.

Seine eigene Mannschaft solle sich am besten auf eine Manndeckung einstellen, die durchaus an der Grenze der zulässigen Härte agiert, mutmaßt Barite. „Gegen die müssen wir es genauso machen wie in der ersten Halbzeit des Hinspiels: den Ball gut laufen lassen, von außen gefährlich sein und auch unter dem Korb immer wieder die freien Männer finden.“ Gelingt all dies, ist ein weiterer Sieg für die Titans nicht auszuschließen - auch wenn damit beim Blick auf die Tabelle nicht unbedingt zu rechnen ist. Mit fünf Siegen aus neun Spielen belegen die Kasseler den dritten Platz, die Hersfelder sind bei drei Erfolgen in acht Partien Siebter.

Genau wie das Hersfelder Herrenteam tritt auch der Basketball-Nachwuchs zu Hause an - und genau wie die Großen haben auch die Kleinen den CVJM Kassel in der Geistalschulturnhalle zu Gast. Die U10 spielt am Sonntag ab 10 Uhr, die Partie der U14 startet um 12 Uhr. Von seinen Jüngsten möchte Barite vor allem hohes Tempo und Wachsamkeit sehen. Von der U14 fordert er dagegen schnelles Umschaltspiel und permanenten Druck. Auch seinen schwächeren Spielern verspricht er dabei viel Einsatzzeit, da mit dem Gegner CVJM II eine reine Mädchenmannschaft warte.

Von Kristina Marth 

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