Tischtennis: Schlussdoppel sichert Lax das Remis im Spitzenspiel

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Holten den wichtigen Punkt zum 8:8-Endstand: das Laxer Schlussdoppel Marc Hannes und Johannes Schultheiß.

Unentschieden im Topspiel: Nach dem 8:8 des TTC Lax gegen den Zweiten Röhrenfurth ist noch keine Entscheidung im Kampf um den Titel der Bezirksoberliga gefallen.

Die Gäste führen weiter das Tableau an, haben aber insgeamt vier Punkte mehr (24, Lax 20), da sie auch zwei Spiele mehr ausgetragen haben. Der Zweite aber hat die Möglichkeit, über die Relegation aufzusteigen. Als die Partie nach vier Stunden Spielzeit gegen 23.30 Uhr am Samstagabend beendet war, waren beide Teams unzufrieden. Der TTC Lax, weil er zu Beginn eine 4:0-Führung aus der Hand gegeben hatte, die Gäste aus der Schwalm, weil sie die knappe 8:7-Führung im Schlussdoppel nicht verteidigen konnten. „Es war irgendwie für beide wie eine gefühlte Niederlage, jeder wollte eine Vorentscheidung erzwingen“, sagt Marc Hannes. Der Laxer Mannschaftsführer stand zusammen mit Johannes Schultheiß im Schlussdoppel gegen Niklas Riedemann und Jochen Bindszus an der Platte. Doch im Gegensatz zum Hinspiel, wo vor allem Hannes die Kraft versagte, siegten die beiden diesmal souverän. Hannes: „Wir haben sie förmlich überrollt.“ Überrollt hatten die Laxer den Gegner schon zu Beginn. Im Training in dieser Woche hatten sie fast nur Doppel geübt, eine Vorbereitung, die sich auszahlte. Denn alle drei Doppel gingen an die Gastgeber.

Dabei mussten nicht nur Hannes und Schultheiß gleich zu Beginn richtig kämpfen, sondern auch Andreas Hahn und Christoph Bolz. Erst im fünften Satz fiel die Entscheidung in den beiden Doppeln zugunsten der Laxer. Besser machten es Marton Töltl und Tabea Kurz – sie gewannen ihr Doppel gegen Niklas Riedemann und Jochen Bindszus mit 3:1. Als dann Hannes auch noch sein erstes Einzel gewann, lagen die Laxer sogar 4:0 in Front.

Doch dann, so mutmaßt Hannes, habe sich angesichts der Führung der Schlendrian eingeschlichen. Riedemann und Maximilian Steinkopf, die beiden besten Röhrenfurter, brachten ihr Team noch einmal heran.

Noch einmal siegten Bolz und Kurz im Einzel – Lax führte wieder 6:3. Kurz, so lobt Hannes, habe einen Supertag erwischt: „Sie war unsere beste Spielerin.“ Im späteren Teil der Partie gingen aber fünf Einzel verloren. Auch Bolz und Kurz verloren gegen Bindszus, sodass es wieder ins Schlussdoppel ging. Das musste bereits im Hinspiel entscheiden. Damals führte Lax, verlor aber. Diesmal waren Hannes und Schultheiß besser trainiert. Zum Glück, sagt Hannes.

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