Tischtennis: Lax und Richelsdorf scheitern in der Relegation

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Aus der Traum: Marcel Madus (links) und Maximilian Rhein vom TTC Richelsdorf sind in der Relegation zur Bezirksoberliga knapp gescheitert. Richelsdorf gewann zwar gegen Lax, verlor aber gegen Besse.

Die Relegationsspiele für die neue Tischtennis-Meisterschaftsserie 2019/20, die im September beginnt, sind entschieden. Die Klassen im Herrenbereich stehen somit fest.

Die Klassen im Damen- und Jugendbereich, sowie in den unteren Kreisklassen, werden nach den Kreistagen im Juni feststehen.

Verbandsliga

In Söhrewald-Wellerode fand die Relegation für die Verbandsliga statt. Teilnehmer war unter anderem Eintracht Felsberg, das tatsächlich den Aufstieg in die Verbandsliga schaffte. Felsberg hatte zweimal Glück: Zunächst verzichtete Richtsberg aus dem Marburger-Land auf die Qualifikation und dann reichte ein Unentschieden gegen Michelsberg. Wahnsinn – wegen eines einzigen Satzes (34:33 bei 8:8 Spielen) rückt Felsberg nun in die Verbandsliga auf und trifft dort auf unsere heimischen Teams vom TTV Weiterode und TTC Lüdersdorf.

Bezirksoberliga

Schade: Sowohl der TTC Lax II als auch der TTC Richelsdorf haben den Aufstieg über die Relegation nicht geschafft, der TSV Besse steigt in die Bezirksoberliga auf. In dieser Dreiergruppe waren die Hersfelder vom Lax beim 3:9 im ersten Spiel gegen Besse chancenlos. Belovic/Wagner gewannen ein Doppel und Christoph Bolz sowie Maximilian Altmann je ein Einzel.

Schon das erste Resultat bedeutete schon fast das Aus für die Laxer. Der nächste Gegner, Richelsdorf, hatte an dem Nachmittag nicht nur die besseren Doppel in Schubert/Merzendorfer und Schaper/Bäz, sondern auch zwei überragende Spitzenspieler. Hans-Jörg Schubert und Uwe Merzendorfer gewannen ihre vier Einzel und sorgten für die Entscheidung.

Maximilian Rhein, Marcel Madus und Hans-Otto Schaper steuerten je einen Punkt bei und machten den 9:4 Sieg der Wildecker perfekt. Die Hersfelder bleiben somit in der Bezirksliga. Quant/Bolz, Klaus Wagner und Albert Wagner holten für Lax II die Punkte.

Danach kam es zum Endspiel zwischen Richelsdorf und Besse. Stark begannen die Wildecker, führten 2:1 und 6:3 nach zwei Doppeln und den Einzeln von Schubert, Rhein, Kühnel und Schaper (7:6). Besse hatte sehr viel Glück und drehte das Spiel zur 8:7 Führung. Damit war alles entschieden – das Enddoppel wurde kampflos verschenkt.

Bezirksliga

Die Bezirksliga in der kommenden Saison wird wieder sehr stark. Zu den Absteigern Richelsdorf, Dreienberg und Rhina gesellen sich Lax II, Großalmerode, Lüdersdorf II, Eschweger TSV, Ermschwerd II, Weißenhasel sowie Ermschwerd III und Weiterode III. In der Relegation musste nun geklärt werden, ob Nentershausen drin bleiben darf, oder ob Lax III als Vizemeister der Bezirksklasse aufsteigt. Hier hatte Albungen II auf die Teilnahme verzichtet. Nentershausen war sehr stark und setzte gleich mit zwei Doppeln sowie den Spitzeneinzeln von Arne Schuhmann und Ralf Painczyk die Ausrufezeichen. Lax hatte kaum eine Chance und kam nur zu den Ehrenpunkten durch Martin Jacob und Marc Schuhmann sowie dem Doppel Ries/Nierling. Die restlichen Punkte für Nentershausens Klassenverbleib gewannen Maximilian Wiegand, Dirk Habig und Ralf Benisch. Somit spielen in der Bezirksliga ab Herbst zwölf statt zehn Mannschaften, was wiederum einen spannenden Kampf um die Plätze verspricht.

Bezirksklasse

Auch die vierte Mannschaft von Lax durfte als Dritter der Kreisliga ihr Glück in der Relegation versuchen. Auch sie musste sich geschlagen geben. Gegner war der ESV Ronshausen. Der kam bei 30:17 Sätzen nie in Gefahr und führte schon nach den Doppeln 3:0. Bester Laxer war Ronald Kronemann mit zwei Siegen. Harald Jorde und Maximilian Altmann gewannen je ein Einzel. Das war’s aber. Außer den drei Doppeln gewannen die Ronshausener Georg Giese, Michael Sauer (2), Christian Plafki (2) und Benjamin Zülch.  nmö

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