Tischtennis: Lax lässt Dreienberg beim 9:3 keine Chance

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Der junge Paul Wagner vom TTC Lax punktete in Doppel und Einzel. 

Hersfeld-Rotenburg – Auch vier Spieltage vor Ende der Meisterschaft stecken Friedewald und Richelsdorf weiter im Abstiegskampf der Tischtennis-Bezirksoberliga fest. 

Bezirksoberliga

Rhina hatte bei Aufstiegskandidat Felsberg anzutreten und hatte beim 0:9 keine echte Chance. Lediglich Michael Heimroth und Sebastian Göder spielten für die Haunetaler ein starkes Doppel, unterlagen aber 2:3. Die Tabelle vor Rhina sieht noch vier Vereine dicht zusammen. Das aber täuscht. Für den Klassenerhalt hat Ottrau/Berfa nach dem wichtigen Erfolg gegen Richelsdorf die besten Karten, weil das Team das leichteste Restprogramm besitzt.

Richelsdorf, das in der Rückrunde überzeugte, hätte sich mit einem Sieg in Ottrau vorentscheidend absetzen können. Jedoch hatten Maximilian Rhein, Marcel Madus, Carsten Kühnel und das Doppel Kühnel/Schmitz nicht das Glück in den Verlängerungen. Alle unterlagen recht knapp 2:3. Da nutzte am Ende auch nichts, dass Schubert/Merzendorfer ihr Doppel gewannen und all ihre vier Einzel. Noch einmal war Richelsdorf gleichauf, als Rhein zum 6:6 auftrumpfte. Danach aber setzten sich die Ottrauer gegen die Wildecker zum 9:6 durch.

Ohne große Erwartungen trat der TTC Dreienberg gegen Lax-Hersfeld an. Der Gast war Favorit und trat zum ersten Mal in dieser Serie in kompletter Aufstellung an, während bei den Friedewaldern Markus Schaub und Wolf ausfielen. Bis zum 3:3 hielten Roppel, Wetterau und ein Doppel mit, ehe Dreienberg chancenlos wurde. Friedewald hat aber noch gute Chancen in der Restserie – und sein erstes von drei „Endspielen“ kommenden Samstag gegen Altenbrunslar.

Die Hersfelder vom Lax mischen weiter um Rang drei mit. Dort aber liegt derzeit Röhrenfurth, das eine dicke Überraschung schaffte. Es fügte Meisterfavorit Albungen die erste Niederlage seit zehn Monaten bei.

Bezirksliga

Die zweite Mannschaft des TTV Weiterode verteidigte eindrucksvoll ihre Tabellenführung mit einem 9:0 über Weißenhasel. Die Gäste hatten mit drei Ersatzleuten keinerlei Chancen. Auf den zweiten Platz schob sich nun der TTC Lax II vor. Grund der Verbesserung war nicht nur der eigene Sieg in Nentershausen. Die Hersfelder profitierten von der Niederlage Großalmerodes gegen Ermschwerd. Ermschwerd knüpfte auch Lüdersdorf beim 8:8 einen wichtigen Punkt ab und hält somit Kontakt zum Relegationsplatz.

Als Lüdersdorfs Patrick Weix knapp 3:2 gewann und erneut Bastian Schade glänzte, führte Lüdersdorf 6:5. Ermschwerd drehte das Spiel aber und ging selbst mit 8:7 in Front. Das Enddoppel mit B.Schade/Pfaff rettete Lüdersdorf das hochverdiente Unentschieden.

Zurück zu den Laxern: die waren in Nentershausen klarer Favorit. Bis zum 5:2 für die Hersfelder lief es auch nach Plan. Danach aber hatte Nentershausen auch etwas Glück und sicherlich Geschick und kam durch Ralf Benisch (2), Lothar Paul und Arne Schuhmann zum 7:7- Ausgleich. Schuhmanns Bruder Marc und das Schlussdoppel Quant/Bolz setzten sich am Ende klar für Lax II durch und schafften das 9:7; bei 36:27 Sätzen sicherlich verdient.

Vier Spieltage vor Ende sind noch fünf Mannschaften im Rennen um Platz zwei. Am Tabellenende empfing der TV Heringen den Eschweger TSV und musste die halbe Stammmannschaft ersetzen. Ulf Kallenbach/Markus Weber holten den Ehrenpunkt im Doppel für den TV03.  nmö

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