Timo Honstein: Der Eisenberg ist ein ganz besonderer Berg

+
War 2006 Deutscher Vizemeister im Bergzeitfahren: Timo Honstein aus Niederaula.

Bad Hersfeld. Der RSV Bad Hersfeld richtet am Samstag, 11. August, zum dritten Mal ein Einzel-Zeitfahren um den Bergkönig am Eisenberg aus. 

2006 war Timo Honstein Deutscher Vize-Bergmeister. Mittlerweile steigt der 35-jährige aus Niederaula nur noch aus Spaß an der Freude aufs Rennrad. Honstein gehört zum Orga-Team des Bergzeitfahrens am Eisenberg. Wir haben mit dem ehemaligen Radprofi gesprochen.

Herr Honstein, noch zwei Tage bis zur Veranstaltung. Ist soweit alles im grünen Bereich?

Timo Honstein: Ich denke schon. Wir richten das Bergzeitfahren ja schon zum dritten Mal aus. Wir sind gut sortiert, und es läuft alles rund.

Fahren Sie auch selbst mit oder gehören sie nur zum Orga-Team?

Honstein: Nein, ich fahre selbst nicht, sondern engagiere mich im Bereich der Zeitmessung. Seit meiner letzten Profi-Lizenz von 2009 bestreite ich keine Wettkämpfe mehr und fahre nur noch in der Freizeit. Das mache ich aber nach wie vor sehr gerne.

Aber die Strecke am Eisenberg kennen Sie doch sicher gut, oder?

Honstein: Absolut. Der Eisenberg ist mein Hausberg und war fester Bestandteil meiner Trainingsrunde. Ich habe mich ja speziell auf Bergrennen vorbereitet und bin 2006 in Traunstein Deutscher Vizemeister geworden

Wie anspruchsvoll ist die Strecke denn?

Honstein: Also sagen wir mal so: Selbst als ich noch topfit war, war sie jedes Mal eine große Herausforderung. Es ist eine ganz besondere Strecke. Steil und dann noch mal steiler. Man muss schon fit sein, um diesen Berg zu fahren.

Am Samstag wird der Hessenmeister gesucht. 133 Fahrer haben sich angemeldet. Sind darunter auch einige Radsportler aus dem Kreis?

Honstein: Ja, es sind mit Stefanie Apel, Heiko Katzler und Marco Schneider drei Fahrer des RSV Bad Hersfeld am Start. Aber auch aus der Region wie Kassel, Melsungen oder Fulda.

Am Wochenende soll es sich ein wenig abkühlen. Ein Vorteil für die Radsportler, oder?

Honstein: Was die Temperaturen anbelangt, reagiert jeder Radfahrer unterschiedlich. Natürlich wären kühlere Temperaturen im Anstieg besser. Man fährt ja nicht besonders schnell da hoch und bekommt deshalb kaum kühlenden Fahrtwind. Wenn die Hitze dann noch vom Asphalt hochsteigt, kann das schon ganz schön kernig werden.

Sie können jetzt noch mal Werbung für den Bergkönig machen: Warum sollten Sportler und Zuschauer am Samstag zum Eisenberg kommen?

Honstein: Es ist ein ganz besonderer Berg, der einem alles abverlangt. Radsportler, die fit sind, sollten die Herausforderung nicht scheuen. Und für die Zuschauer ist es schon ein Spektakel, sich das Ganze anzusehen. Dabei kommt garantiert Stimmung auf.

Kommentare