Handball-Landesliga: Rotenburger gastieren beim HSC Landwehrhagen

TGR-Gegner ist in Top-Form

Der Mann auf der Bank: Uwe Mäusgeier wird den gesperrten Mirza Fitozovic am Samstag vertreten. Foto: Walger

Rotenburg. Der gastgebende HSC Landwehrhagen schwimmt in der Handball-Landesliga der Männer seit Wochen auf einer Erfolgswelle. Das kann die TG Rotenburg nicht von sich behaupten. Sie will sich dort aber morgen Abend um 18.30 Uhr auf jeden Fall bestmöglich präsentieren.

Auf Rang zehn ist die TGR abgerutscht. Auch im Heimspiel gegen Großenlüder hat es einmal mehr nicht zum Befreiungsschlag gereicht. Mirza Fitozovic, der Spielertrainer, würde gerne gegensteuern, kann es aber momentan nicht wirklich: „Es hilft ja nichts, jede Woche neue Maßnahmen zu ergreifen. Wir haben das Training mal leichter, mal schwerer gestaltet und neue Sachen in der Deckung ausprobiert. Außerdem ist Manuel Mundorf fürs Tor dazugekommen.“ Weitere Verstärkungen wie zum Beispiel die Verpflichtung eines sofort verfügbaren Rückraumspielers sind unwahrscheinlich.

So sucht Fitozovic sein Heil in Durchhalteparolen und verweist auf den gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres: „Da ist die Hinrunde für uns ähnlich verlaufen, und am Ende standen wir auf einem Nichtabstiegsplatz. Wenn wir die Spiele gegen die unten stehenden Mannschaften gewinnen, kann das wieder funktionieren.“

Wie so oft im Sport wächst sein Team bisher allerdings allenfalls gegen stark besetzte Gegner über sich hinaus. So sind die Heimsiege gegen Landwehrhagen und Eitra die Lichtblicke im bisher tristen Saisonverlauf gewesen.

Die Mannschaft aus der niedersächsischen Gemeinde Stauffenberg ist also prinzipiell schlagbar. Doch der Tabellensiebte spielt seit Wochen in bestechender Form und hat seit Anfang November nicht mehr verloren. Dabei ist der Rückraum mit Spielmacher Hinz und dem Halblinken Ziesemann genauso ein Prunkstück wie die hochaufgeschossene Deckung.

Noch einmal Tribünengast

Auf der Gegenseite wird der letztmals gesperrte Mirza Fitozovic mit den Seinen erneut versuchen, aus der Not eine Tugend zu machen: „Ich werde genauso fehlen wie Fischer, Möller und Troch. Aber wir haben in dieser Saison ja schon zweimal gezeigt, dass eine solche Situation ein Team auch zusammenschweißen und zu einer besonderen Leistung befähigen kann.“ Die Rolle als Tribünengast schmeckt ihm gar nicht. Auf der Bank wird er auch diesmal von Uwe Mäusgeier vertreten. Wer auf dem Parkett eine Führungsrolle übernimmt und die anderen mitreißt, bleibt abzuwarten.

Von Andreas Köhler

Quelle: HNA

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