Bezirksoberliga der Herren

Tennis: Philippsthal gewinnt nach zähem Kampf

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Marathonmann: Philippsthals Jens Thielbeer.

Philippsthal. In der Tennis-Bezirksoberliga haben die Herren von Rot-Weiß Philippsthal für ihren 5:4-Sieg gegen Immenhausen hart kämpfen müssen. Alle Spielberichte lesen Sie hier.

Es war das erwartet schwierige Spiel gegen Vellmar: Die Damen der MSG Bad Hersfeld/Hünfeld haben in der Tennis-Bezirksoberliga den ersten Vergleich mit dem Titelfavoriten 3:6 (2:4) verloren. Eine wohl vorentscheidende Niederlage. Denn angesichts des Matchpunkte-Vorsprungs Vellmars würde wohl selbst ein 9:0-Heimsieg im „Rückspiel“ nicht genügen, um noch Meister zu werden. Für die Matchpunkte der MSG sorgten Nikol Micherva und Kara Deiseroth, die beiden Topspielerinnen des Teams, die zusammen auch im Doppel erfolgreich waren.

Etwas weniger Dramatik hätte es aus Sicht der Gastgeber ruhig sein dürfen. Am Ende des Tages machte ein gewonnener Match-Tie-Break den knappen 5:4 (4:2)-Heimsieg Philippsthals erster Herrenmannschaft perfekt. Andreas Schönberger, Maik und Elias Dorsch sowie Fabien Rudolph hatten ihre Einzel gewonnen. Jens Thielbeer unterlag in der Verlängerung des dritten Satzes nach knapp drei Stunden Spielzeit 5:7. In den Doppeln verloren Marcel Maisel/Rudolph klar, Schönberger/Maik Dorsch dagegen überraschend nach Match-Tie-Break. Marathonmann Thielbeer und Elias Dorsch holten nach einem Tenniskrimi mit 7:5, 6:7 und 10:4 den entscheidenden Punkt.

Völlig chancenlos waren dagegen Johannesbergs Herren zuhause beim 1:8 (1:5) gegen TC 31 Kassel II. Völlig chancenlos? Nein, ein von einem unbeugsamen Siegeswillen beseelter Spieler hörte nicht auf dem Gegner Widerstand zu leisten – mit Erfolg. Dieser Asterix der Johannesberger ist Mannschaftsführer Paul Racolta, der bislang alle seine Einzel gewann – jeweils gegen deutlich höher eingestufte Spieler. Racolta siegte auch am Sonntag: 6:4, 7:6. Alle anderen Matches gingen deutlich verloren. (sle)

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