Tennis-Bezirksoberliga: Nur Blau-Weiß gewinnt

+
Bewies Nervenstärke: Andrii Kyrylov vom TC Blau-Weiß Bad Hersfeld gewann sein enges Match gegen Ahnatal. 

Der TC Blau-Weiß Bad Hersfeld ist in der Tennis-Bezirksoberliga angekommen. In der Herren-Gruppe für 4er-Teams setzten sie sich deutlich mit 5:1 (3:1) gegen Ahnatal durch.

Nach einem Aufstieg ist der Klassenerhalt meist schwierig. Das muss auch die Damen-MSG Oberaula/Sorga in der Tennis-Bezirksoberliga erfahren. Gegen Waldkappel verlor das Team, das dieses Mal komplett aus Sorgaerinnen bestand, mit 2:4 (1:3). Natalie Runge (1), Lena Nürnberger (2) und Julia Lotz (4) standen in zwei Sätzen auf verlorenem Posten. Simone Landsiedel (3) holte den einzigen Einzelsieg. Gemeinsam mit Lotz gewann sie auch das Doppel zwei. Runge/Nürnberger (1) waren dagegen weitgehend chancenlos.

Die Erwartungen waren zwar nicht hoch, aber die knappe Niederlage ist dafür umso ärgerlicher: Philippsthals Herren haben in der 6er-BOL ihre erste Niederlage kassiert. 4:5 (3:3) unterlagen sie in Kassel – mit 11:12 Sätzen und 98:101 Spielen. Am Ende fehlten den Philippsthalern nur zwei Punkte zum Auswärtssieg. Martin Reisig (1) drehte im Tie-Break des zweiten Satzes das Match zu seinen Gunsten. Kai Michael (2) und Marcel Maisel (4) waren trotz jeweiliger Satzführung unterlegen, Elias Dorsch (3) hingegen behielt seine weiße Weste und gewann klar in zwei Sätzen. Einen schwarzen Tag erlebte Matthias Melchior (5), der in beiden Sätzen Breakführungen nicht durchbringen konnte. Für Jens Thielbeer (6) war sein Einzel nicht viel mehr als eine lockere Aufwärmübung. In den Doppeln fehlte am Ende das Quäntchen Glück: Michael/Dorsch (1) kämpften sich in den Tie-Break des zweiten Satzes, um dennoch zu verlieren. Maisel/Thielbeer entschieden den Match-Tie-Break (10:7) zu ihren Gunsten, doch Reissig/Melchior (2) waren knapp in selbigem mit 10:12 im Hintertreffen.

Bad Hersfeld  setzte sich in der Herren-Gruppe für 4er-Teams deutlich mit 5:1 (3:1) gegen Ahnatal durch. Georg Deiseroth (1) und Andreas Schaller (2) fertigten ihre Gegenüber im Eilverfahren ab. Andrii Kyrylov (3) spielte gegen die heimliche Nummer eins der Gäste (ehemals LK 13) und hatte in einem engen Match die besseren Nerven (6:4, 7:5). Einzig Tobias Blackert (4) musste sich trotz Satzführung seinem Kontrahenten beugen. In Doppel zwei an der Seite von Kyrylov klappte es dann besser. Das Duo sicherte mit einem Zwei-Satz-Erfolg den Tagessieg. Deiseroth mussten lange kämpfen, um den fünften Punkt mit 6:7, 6:4, und 10:8 unter Dach und Fach zu bringen.  sle

Kommentare