Motorsport

Team aus Oberfanken gewinnt die Alheimer-Rallye

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Sie waren rund um den Alheimer die Schnellsten: John Macht/Klaus Roßdeutscher aus Oberfranken in ihrem Mitsubishi Lancer auf dem Weg zum Gesamtsieg. 

Rotenburg. Der Gesamtsieg der Alheimer-Rallye am Wochenende, die vom MSC Braach veranstaltet wurde, ging an das Team John Macht und Klaus Roßdeutscher aus Gefrees in Oberfranken. 

Bei sommerlichen Temperaturen starteten am Samstagmittag 54 Teams in Heinebach zur 31. ADAC-Rallye 35 Rund um den Alheimer, zur 8. ADAC-Historic sowie bei der Premiere der Alheimer-Challenge.

Für die Teilnehmer ging es auf sechs anspruchsvollen Wertungsprüfungen über insgesamt 35 Kilometer unter anderem um Punke zur Hessenmeisterschaft oder zum Retro-Rallye-Cup. Veranstalter war wie immer der Motorsportclub (MSC) Braach.

Vom ersten Meter an lieferten sich vier Mitsubishi-Teams mit ihren Lancern-Evos mit schnellen Zeiten einen spannenden Schlagabtausch im Kampf um den Gesamtsieg der Rallye 35. Den sicherten sich letztlich John Macht und Klaus Roßdeutscher aus Gefrees. Die beiden Oberfranken fuhren fünf Gesamtbestzeiten.

Ihre Konkurrenten Patrik Dinkel/Sarah Hess folgten mit einem Rückstand von fast acht Sekunden. Jörg Schuhej und Steffen Reith, die 2015 triumphiert hatten, belegten diesmal den dritten Rang. Für eine Überraschung sorgte das Duo Marcel Schuhej/Lars Schmitt aus Fulda, das mit seinem Honda Civic-R als bester Starter ohne Allradantrieb auf den fünften Gesamtrang vorpreschte.

Historische Rallye: Porscher Erster

Die härtesten Konkurrenten der Osthessen, die Markenkollegen Maurice Naumann/Thorsten Wentow vom KMC Kassel, folgten mit einem knappen Rückstand auf Rang sechs. Die Kasseler wurden zugleich Zweite der Klasse F bis 2000 ccm.

Schnell unterwegs waren auch Nicolai Göttig und sein Alheimer Beifahrer Yannik Günther in der Klasse F bis 1600 ccm. Sie kamen in ihrem Suzuki Swift auf Rang zwei. Hannes Arndt und Christian Stützer aus Heringen, die mit ihrem Ford Fiesta auch einen Podestplatz im Visier hatten, schieden nach schnellen Zeiten in der vierten Wertungsprüfung vorzeitig aus. Die Wertung der Historic-Rallye, bei der es auf gleichmäßiges Tempo ankommt, entschied das nordhessische Duo Walter Lenz/Erhard Walenda im legendären Porsche 911SC mit fünf Zehnteln Vorsprung zu seinen Gunsten. Rainer Schlesinger/Horst Diemer aus Calden und Kaufungen überzeugten ebenfalls. In ihrem BMW 2002ti wurden sie Dritte.

Rallye-Veranstalter dachte an alles 

Wie schon in den vergangenen Jahren hatte Rallyeleiter Thomas Willi Hahn mit dem Organisationsteam des MSC Brach und den zahlreichen Helfern die Veranstaltung perfekt vorbereitet. Das war auch daran zu erkennen, dass an separate Parkplätze für Behinderte ebenso gedacht war wie an sanitäre Anlagen in der Nähe der Wertungsprüungen.

Von daher fiel es auch den Sportkommisaren, die eine solche Rallye objektiv beurteilen sollen, leicht, den MSC Braach mit einer hervorragenden Note zu erfreuen. Im Ziel waren sich Teilnehmer und Fans einig in ihrer Vorfreude aufs nächstes Jahr, wenn es wieder rund um den Alheimer gehen wird. 

Von Karlo Jörg 

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