Hallenfußball

ReserveCup des TSV Ransbach wird zum 25. Mal ausgetragen

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Die Torjägerkanone des ReserveCups

Hohenroda. Die Torjägerkanone vor dem schneebedeckten Dreienberg: Dieser Tage hat der Friedewalder Felix Heinemann seine persönliche Trophäe des letzten ReserveCups noch einmal aus dem Regal geholt, auf das Balkongeländer gestellt und ein Foto geschossen.

Zweck des Bildes: In sozialen Netzwerken schon einmal auf dieses Turnier, das am Freitag um 19 Uhr mit der Vorrunde in der Großsporthalle Ransbach beginnt, hinzuweisen. Die Kanone erinnert ihn an das Turnier im vergangenen Jahr. Es war ein besonderes Turnier für ihn.

Torschüttzenkönig im vergangenen Jahr: Felix Heinemann

Da war der Stürmer des Kreisoberligisten und Siegers Hohenroda mit 16 Toren nicht nur der Torschützenkönig. Sondern er zeichnete sich auch im Finale gegen die SG Sorga/Kathus für den Siegtreffer verantwortlich. Per Heber erzielte er das dritte Tor für „seine“ FSG Hohenroda zum 3:2-Endstand. Die Torjägerkanone wird der Angreifer in diesem Jahr nicht verteidigen können. Denn er hat 16 Einsätze in der ersten Mannschaft in der Kreisoberliga hinter sich – und beim ReserveCup dürfen die Spieler nur fünf Einsätze in der Ersten hinter sich haben – die Regeln bei dem Turnier, das für Spieler aus zweiten Mannschaften aus der Taufe gehoben wurde, sind streng. Diesmal ist er nur beim Turniergericht dabei.

Heinemann ist 25 Jahre – und damit genauso alt wie dieses Turnier, das in diesem Jahr ebenfalls ebenfalls ein Vierteljahrhundert alt wird. „Seitdem ich das erste Mal dabei war, war ich fasziniert – es war immer etwas Besonderes“, erzählt er.

Trophäen, Stimmung, Kult – genau das zeichnet dieses Turnier seit seinem ersten Spieltag 1993 aus: Das ist ganz im Sinne seiner Erfinder um die Ransbacher Anton Kolep und Thorsten Burghardt, der die Datenbank des ReserveCups noch heute pflegt. (siehe: Wussten Sie ...)

Viele Anekdoten

Burghardt kann auch einige nette Anekdoten aus diesen 25 Jahren ReserveCup erzählen. So zum Beispiel von 2010, als am ersten Tag, der traditionell bis Mitternacht geht, das Tief „Daisy“ einen Schneesturm mit fast 50 Zentimetern Neuschnee schickte. Burghardt: „Alle Mannschaften waren trotzdem pünktlich zum Turnierstart in der Halle. Und am nächsten Tag auch alle wohlbehalten zu Hause.“

Er erinnert sich auch gern an die Teams, die Fans mitbringen, um ihr Team mit Pauken und Trompeten anzufeuern, wie zum Beispiel der TSV Ufhausen, der die „Ewige Tabelle“ anführt. Und an jenen 58-jährigen Torschützenkönig der Alten Herren aus Lutterberg.

Die feierten bis in die frühen Morgenstunden und verabschiedeten sich aus Ransbach mit dem Niedersachsenlied. Apropos Feiern: Burghardt wird auch einen der ersten ReserveCups nicht vergessen. Zur Siegerparty gehörten dicke Zigarren, es wurden Spiegeleier gebraten – es war mächtig etwas los. Und gerade aus diesem Grund freut sich der Ransbacher auch diesmal wieder auf den ReserveCup. Wussten Sie, Turnier beginnt ...

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