Hallenfußball: Am Samstag wird der Sieger des 24. ReserveCups ermittelt

ReserveCup: Starkes Finale in Aussicht

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Magnet ReserveCup: Zuschauerzuspruch, Stimmung und Atmosphäre passen in der Sporthalle Hohenroda. Am Samstag steht der Finaltag der 24. Auflage an.

Ransbach. Selten hat eine Vorrunde so viel Appetit geweckt: Mit großer Spannung sehen Viele dem morgigen Finaltag beim ReserveCup im Hallenfußball entgegen. Der vom TSV Ransbach ausgerichtete Wettbewerb findet zum 24. Mal statt – ab 10.30 Uhr beginnt die Zwischenrunde in der Sporthalle Hohenroda.

Eine Frage drückt der Veranstaltung ihren Stempel auf: Kann der VfL Philippsthal als erster Verein in der Geschichte des ReserveCups seinen Titel verteidigen? Die Voraussetzungen scheinen, obwohl die vier Siege aus vier Spielen der Vorrunde Schnee von gestern sind, nicht schlecht. Die VfL-Kicker haben ein auf den ersten Blick günstiges Los in der Zwischenrunde – hier wird letztmals im Punktsystem in der Gruppe gespielt –, gezogen. Die Gegner heißen Aulatal, das in der Vorrunde ebenfalls auf sich aufmerksam machte, sowie mit Großentaft (in der Vorrunde ungeschlagen) und Gruben zwei Teams aus dem Hünfelder Land.

Gruppe hat es in sich

Außer Philippsthal sind 16er-Feld, das sich um den Tagessieg bewirbt, noch eine Reihe von Kandidaten versteckt, die um den Triumph mitspielen. Brisanz steckt in Gruppe 2, die ab 11 Uhr an den Start geht.

Erster Anwärter ist hier die FSG Hohenroda, die in ihren vier Spielen der Vorrunde 26 Tore zusammenschoss. Auch sie möchte an ihre Erfolge aus der jüngeren Vergangenheit anknüpfen: Vor zwei Jahren gewann die FSG den Wettbewerb, vor knapp zwölf Monaten trug sie mit dem VfL Philippsthal einen erbitterten Kampf aus und unterlag im Halbfinale mit 3:4 nach Neunmeterschießen.

Ihre Kontrahenten aber sind nicht ohne: Sorga/Kathus und Gershausen sind nicht nur gute, alte Bekannte des ReserveCups – sie sind auch bezüglich der Stimmung, die sie entfachen, nicht wegzudenken. Gegner Nummer drei ist das junge und kernige Team von Eiterfeld/Leimbach – auch das sollte man auf der Rechnung haben.

Möchten Sie die SG Mecklar/Meckbach/Reilos erleben oder die SG Haunetal? Dann müssten Sie schon zu Beginn ab 10.30 Uhr in der Halle sein. Auch das Team aus Ludwigsau gewann all seine vier Spiel in der Vorrunde – Haunetal blieb ungeschlagen. Heimboldshausen und Hohe Luft scheinen in Gruppe 1 Außenseiter.

Eindeutiger Favorit der Gruppe 4 – sie ist ab 14.10 Uhr an der Reihe: die SG Niederaula/Hattenbach. Der Vorjahresfinalist empfahl sich durch vier Vorrundensiege, schoss 18 Tore – und gilt als Fixpunkt für den Tagessieg.

Aussicht auf viele Tore

Bleibt die Aussicht auf viele Tore auch am Finaltag, bisher sind es 12.183 insgesamt. Zum Etikett Tradition: Wenn sie jemand mitbringt, dann der TSV Ufhausen. Das Urgestein des Wettbewerbs, jetzt in der letztgenannten Gruppe vertreten, wird die Führung in der Ewigen Tabelle behalten. So oder so: Es ist ein starkes Finale im Anflug. 

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