Sportlerehrung am 23.März in Friedewald

Sport-Ehrentag: Ein Stelldichein der Besten

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Ein Foto vom Sportehrentag 2017: Moderator Timo Lübeck (links) und Kegler Justin Ehling, der Sportler des Jahres. 

Hersfeld-Rotenburg. Der Sport-Ehrentag des Landkreises Hersfeld-Rotenburg findet am Freitag, 23. März, in der Festhalle in Friedewald statt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

Für eine Ehrung ist mindestens ein Medaillenrang bei einer hessischen Meisterschaft erforderlich. Auch verdiente Mitarbeiter der Sportfachverbände und Sportvereine werden ausgezeichnet. Ein Höhepunkt des Sportehrentages ist die Bekanntgabe der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaften des Jahres. Sie erhalten Ehrenpreise der Sparkassenstiftung Hersfeld-Rotenburg. Eingebunden in die Ausrichtung und Organisation ist ein örtlicher Verein: der TSV Friedewald.

Die eingegangenen Ehrungsvorschläge der Sportfachverbände haben Mitglieder des Sportkreisvorstandes und eine Mitarbeiterin des Landeskreises bereits ausgewertet. Nach dem Sportkreisvorstand entscheidet der Kreisausschuss des Landkreises endgültig über die Ehrungen.

Für den Sportkreis Hersfeld-Rotenburg, der am 2. Oktober 1977 gegründet wurde, ist das der 40. Sportehrentag, der gemeinsam mit dem Landkreis ausgerichtet wird. Die Sportehrentage zuvor hatten der Landkreis, seine Vorgänger, die Kreise Hersfeld und Rotenburg, mit den ehemaligen Sportkreisen Hersfeld und Rotenburg veranstaltet.

Abschied und Neustart

Ein weiterer wichtiger Termin für den gesamten Sport im Kreis Hersfeld-Rotenburg ist am 4. Mai um 18 Uhr der Sportkreistag in Göbel Hotels Arena in Rotenburg. Diese Hauptversammlung des Sportkreises, die nur alle drei Jahre stattfindet, wird das Ende einer Epoche und ein Neuanfang sein. Von den vor drei Jahren gewählten zwölf Mitgliedern des Sportkreisvorstandes werden sich sieben nicht wieder zur Wahl stellen. Das betrifft die Funktionen des Vorsitzenden und seiner beiden Vertreter. Auch die Frauenwartin, der Kassierer und der Pressewart sowie der Beisitzer für den Aufgabenbereich Kirche und Sport treten nicht wieder an.

Nach einem Aufruf haben sich mehrere Mitglieder von Sportvereinen gemeldet und ihre Bereitschaft signalisiert, beim Sportkreistag zu kandidieren. Der Sportkreis hofft auf weitere Bewerber, um alle Ämter und Funktionen im neuen Kreisgremium zu besetzen.

40 Jahre Sportkreis

Der Sportkreis Hersfeld-Rotenburg ist die größte Personenvereinigung des Landkreises mit 52 400 Mitgliedern in 298 Sportvereinen und 29 Sportfachverbänden. Er ist die regionale Untergliederung des 1946 gegründeten Landessportbundes Hessen. Der Sportkreis Hersfeld-Rotenburg selbst besteht seit 40 Jahren. Gegründet wurde er auf Anregung des damaligen Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Günter Simon von den ehemals selbstständigen Sportkreisen Hersfeld und Rotenburg am 2. Oktober 1977.

Der Grund für den Zusammenschluss: Der kommunale Kreis wünschte sich einen Ansprechpartner für den Sport auf Landkreisebene. In der Zeit seines Bestehens hatte der Sportkreis drei Vorsitzende: Friedrich Buchenau aus Obersuhl (von der Gründung bis 1985), Helmut Werner aus Nentershausen (1985 bis 1997) und Paul Mähler aus Rotenburg (1997 bis heute).

Mitglied im Sportkreisvorstand seit der Gründung ist der ehemalige Kreisjugend- und heutige Pressewart Herbert Vöckel aus Lispenhausen. Auf über 30 Jahre Mitarbeit blicken Beisitzer Horst Groß aus Gilfershausen und der ehemalige stellvertretende Sportkreisvorsitzende Lothar Göttel aus Bad Hersfeld zurück. (vk/red)

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