Basketball-Bezirksliga: Auf die TV Hersfeld Titans wartet das nächste Topteam

Spitzenreiter Vellmar ist zu Gast

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Alle Augen auf den Ball: Selim Sahin (in Gelb) von den TV Hersfeld Titans auf Tuchfühlung mit einem Gegenspieler.

Bad Hersfeld. Von einem Spitzenteam zum nächsten: Das gilt an diesem Wochenende für die Bezirksliga-Basketballer des TVH. Nur eine Woche nach dem Tabellenzweiten Borken wartet Spitzenreiter TSV Vellmar. Nach der Auswärtsfahrt am letzten Spieltag dürfen die Titans nun wieder zu Hause ran – Sprungball in der Geistalschulturnhalle ist am heutigen Samstag um 18 Uhr.

Die Gäste spielen derzeit in einer eigenen Liga, in der nur der TuSpo Borken mithalten kann. Von neun Spielen haben sie acht gewonnen und führen dank besserer Trefferbilanz die Tabelle der Bezirksliga an. Für die Hersfelder, die nach zwölf Spielen aktuell den fünften Rang belegen, geht es dagegen „nur“ um einen Platz im Mittelfeld. Der Druck lastet somit eher auf Vellmarer Seite, während die Titans im vorletzten Spiel vor eigenem Publikum theoretisch ganz befreit aufspielen können.

Dass sie dazu durchaus in der Lage sind, haben sie zuletzt in Borken bewiesen. In drei der vier Viertel gelang es ihnen, dem Favoriten Paroli zu bieten und so traten sie die Heimfahrt trotz Niederlage zufrieden an. Trainer Alai Barite lobte seine Mannschaft für ihren Biss - und würde diesen auch heute gern wieder sehen. „Meine Jungs müssen einfach an sich glauben und vor allem die Youngster sollten sich selbst mehr zutrauen“, fordert er und betont ein weiteres Mal, wie wichtig es sei, als Team aufzutreten. Würde dies gelingen, sei in seinen Augen sogar ein Sieg möglich.

Trotz all dieser aufmunternden Worte ist allerdings auch Barite bewusst, dass heute ein ganz schwerer Gegner wartet. „Die Vellmarer haben einen starken Center und gute Dreierschützen“, sagt er und erinnert an das Hinspiel im November. „Wir kennen sie und wissen natürlich theoretisch wie man sie ausschalten kann. Weil wir läuferisch nicht da waren, haben wir das damals aber einfach nicht hinbekommen.“ In Vellmar hielt seine Mannschaft ein Viertel lang gut mit, geriet dann aber völlig aus der Spur und kassierte am Ende mit 59:103 ihre höchste Saisonniederlage.

Für das heutige Spiel ist der Trainer trotzdem optimistisch. Sein Team habe absolut nichts zu verlieren und sei gut aufgestellt, meint er überzeugt. Seine kranken Spieler seien wieder genesen und wenn die Jugend erneut so auftrete wie im letzten Spiel, könne man den Vellmarern das Leben wirklich schwer machen.

Von Kristina Marth

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