Fußball

Spielgemeinschaft: Es gibt neue Varianten in Bad Hersfeld

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Trainer Frank Ullrich und der SVA traten schon zum zweiten Mal in dieser Saison nicht an.

Bad Hersfeld. Der Spielausfall des SVA Bad Hersfeld in der Fußball-Gruppenliga in Hosenfeld, die 0:1-Niederlage der SG Hessen/SpVgg in Hönebach, neue Varianten für Spielgemeinschaften sowie Verletzungspech bei der SG Ausbach/Friedewald sorgten am Wochenende für Diskussionsstoff.

SVA Bad Hersfeld

Stell Dir vor, du müsstest in Hosenfeld spielen und fährst gar nicht erst hin. Schon zum zweiten Mal in dieser Saison ist Fußball-Gruppenligist SVA Bad Hersfeld am Sonntag aus personellen Gründen nicht zu einem Punktspiel angetreten. „Wir hätten diesmal keine elf Spieler zusammenbekommen. Jonas Seitz war gesperrt, dazu kamen am Wochenende zwei Urlauber. Das war für uns nicht zu verkraften“, berichtet Noah Seitz aus dem Asbacher Vorstandsteam. Sollte Schlusslicht SVA ein drittes Mal nicht antreten, stünde er als erster Absteiger fest. „Wir wollen die restlichen fünf Spiele durchziehen“, stellt Seitz klar.

Auch wenn es am Wochenende wieder haarig werden dürfte. Am Freitag und Sonntag stehen zwei Heimspiele gegen Eichenzell und Thalau an. Laut Seitz wird es aber auch in der nächsten Saison Fußball in Asbach geben. „In einer Spielgemeinschaft – mit wem auch immer“, sagt er. Als heißester Kandidat wird neuerdings die SG Haunetal gehandelt.

SG Hessen/SpVgg

Nicht nur die knappe 0:1-Niederlage der SG Hessen/SpVgg in Hönebach beschäftigt die Fans, sondern auch Gespräche mit dem Stadtrivalen FSV Hohe Luft über eine Spielgemeinschaft. Oliver Wiedemann aus dem Vorstand der SG Hessen bestätigt erste Gespräche, die positiv verlaufen seien: „Wir haben nicht nur über den derzeitigen Stand der Dinge gesprochen, sondern auch über die Zukunft. Und da waren wir uns einig.“

Wie eine SG auch im Falle eines Gruppenliga-Aufstiegs zustande kommen könnte, darüber wird diskutiert. „Möglichkeiten gibt es“, sagt Wiedemann. Den Kampf um den Titel geben die Hessen nach der knappen Niederlage in Hönebach noch nicht auf. „Es ist alles möglich. Hönebach, wir und auch Bebra liegen Kopf-an-Kopf. Eigentlich war die Partie in Hönebach ein typischen Null-null-Spiel“, sagt Helwig May aus dem Vorstand. „Es war klar, dass derjenige, der das erste Tor schießt, den großen Vorteil hat. Zum Schluss haben wir bei einigen Chancen Pech gehabt.“

SG Ausbach/Friedewald

Jetzt hat auch das Verletzungspech bei der SG Ausbach/Friedewald zugeschlagen. Am Freitag beim 3:0-Erfolg in Mackenzell zog sich Offensivspieler Lucas Führer einen Bruch des linken Wadenbeins nach einem Tackling seines Gegenspielers zu. „Er wird genauso bis zum Ende der Serie ausfallen wie Timm Trombach, der sich eine Knieverletzung zugezogen hat“, sagt Trainer Martin Stein. Seit Wochen fehlt schon Dawd Hasan verletzt. Trotzdem scheint Ausbach/Friedewald nach der 0:4-Pleite gegen Philippsthal die Trendwende geschafft zu haben. Stein: „Beim 2:1 gegen Soisdorf haben wir das Spiel bestimmt und haben trotz weniger Torchancen für den Sieg gekämpft.“

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