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Fußball-Gruppenligisten wollen nicht locker lassen

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Voller Einsatz: Kilian Krapp (rechts) und die SG Aulatal überraschen in der Aufstiegsrunde der Fußball-Gruppenliga und sind noch immer ungeschlagen.
Voller Einsatz: Kilian Krapp (rechts) und die SG Aulatal überraschen in der Aufstiegsrunde der Fußball-Gruppenliga und sind noch immer ungeschlagen. © Friedhelm Eyert

Zwei lösbare Auswärtsaufgaben stehen am drittletzten Spieltag der Aufstiegsrunde der Fußball-Gruppenliga für die SG Aulatal und die SG Eiterfeld/Leimbach an.

SG Freiensteinau - SG Aulatal (Sonntag, 15.30 Uhr). Vier Siege, zwei Unentschieden – und nun das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten in Freiensteinau. Die Fußballer der SG Aulatal fahren mit viel Selbstvertrauen in den Vogelsbergkreis. Erst recht nach dem verdienten 4:2-Erfolg gegen Großenlüder am vergangenen Sonntag, das immerhin Tabellendritter ist.

„Wir haben gesehen, dass wir die Qualität haben, auch die guten Mannschaften in dieser Aufstiegsrunde zu besiegen“, sagt Trainer Horst Brandner erfreut. Um dann zu ergänzen: „Es gibt in dieser Runde ohnehin keine schlechten Teams, gegen die man im Vorbeigehen gewinnt.“ Das gelte auch für die Partie in Freiensteinau. Deshalb bleibt Brandner vorsichtig optimistisch: „Ich gehe mal von einem Punkt als Ziel aus. Wenn es mehr werden sollten, wäre das schön“, sagt er. Die Saison in den letzten beiden Spielen locker auslaufen zu lassen, kommt für den Coach und seine Mannschaft nicht in Frage. „Wir wollen jetzt auch ungeschlagen bleiben und unsere Erfolgsserie fortsetzen“, sagt er.

Verzichten muss Brandner am Sonntag auf zwei Routiniers: Steffen Schneider ist noch verletzt, Sebastian Schuch befindet sich auf Dienstreise. „Dann müssen die jungen Spieler ran und können sich beweisen“, sagt der Trainer entspannt.

Spvgg Hosenfeld - SG Eiterfeld/Leimbach (Sonntag, 15.30 Uhr). Fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bronnzell bei noch drei ausstehenden Spielen: Es sieht so aus, als würde der Meisterschaftszug in Richtung Verbandsliga ohne die Fußballer der SG Eiterfeld/Leimbach aus dem Bahnhof fahren.

Das ist umso bitterer, da die Mannschaft von Trainer Ante Markesic nach ungeschlagener Vorrunde mit fünf Punkten Vorsprung auf Bronnzell in die Aufstiegsrunde gestartet war. Doch die acht „Endspiele“, wie man sie in Eiterfeld bezeichnete, liefen alles andere als nach Plan. „Es haben nach der Winterpause Kleinigkeiten nicht gepasst. Einige Spieler konnten zum Beispiel aus beruflichen Gründen nicht mehr so trainieren wie zuvor“, sagt Trainer Markesic. Und hinterfragt sich auch selbst: „Vielleicht war es auch zu früh schon Ende Januar mit der Vorbereitung zu beginnen“, spekuliert der 52-Jährige.

Vier Remis und die bislang einzige Saisonniederlage gegen Großenlüder waren jedenfalls zu wenig. Erst am vorletzten Wochenende schossen sich die Eiterfelder mit dem 8:1-Kantersieg gegen Freiensteinau den Frust von der Seele, nachdem sie zuvor in fünf Spielen nur magere vier Treffer erzielt hatten. „Die Stimmung im Training ist weiterhin gut, und wir wollen auch bis zum Saisonende die Spannung halten und uns nicht hängen lassen“, sagt Markesic. Wenngleich er glaubt, dass Bronnzell sich den Aufstieg nicht mehr nehmen lässt.

Der ESV Hönebach, die dritte Mannschaft aus unserem Verbreitungsgebiet, ist an diesem Wochenende spielfrei

Von Sascha Herrmann

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