Kreisliga A1: Ein Sieg verhilft zum Titel

+
In Deckung zu gehen, das braucht niemand mehr bei Schenklengsfeld/Rot./Wipp. – der Titel ist bei einem Sieg Realität. Von links: Markus Pitton, René Sabrowski, Ivan Bagara, Nils Hendrik Lange, Matthias Dixon.

Hersfeld-Rotenburg. Zwei Spieltage noch, dann ist die Saison für die Fußballer der Kreisliga A1 beendet. Am Samstag findet ein Spiel statt, am Sonntag folgen sieben.

DER AUFSTIEG

Die vier bestplatzierten Teams der Tabelle dürfen sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Das sind: Spitzenreiter Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain (69 Punkte), der Tabellenzweite Mühlbach/Raboldshausen (65), der Dritte Heenes (63) und der Vierte Heinebach/Osterbach (61).

SG Schenklengsfeld/Rot./Wipp.: Eine Woche nach dem 4:1-Sieg im Derby in Sorga ist für sie die Meisterschaft und die Rückkehr in die Kreisoberliga zum Greifen nahe. Am Sonntag ist sie Gastgeber des Tabellenfünften Gudegrund/Konnefeld (15 Uhr auf der Wippershainer Höhe). Aber: Nur beim Sieg ist sie Meister. Ein Unentschieden genügt nicht. Und niemand möchte sich auf die letzte Aufgabe der Saison bei der SG Cornberg/Rockensüß verlassen.

SG Mühlbach/Raboldshausen: Es ist nicht überliefert, wie viele Kicker des Neuensteiner Teams noch an den Titel glauben. Die SG hat es aber in der Hand, Platz zwei und damit die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation zu sichern – auch wenn der Dritte aus Heenes mit zwei Punkten Rückstand im Nacken sitzt.

Am Sonntag gastiert Mühlbach/Raboldshausen bei Absteiger Rotenburg/Lispenhausen II (13.15 Uhr in Lispenhausen), zum Saisonfinale am kommenden Samstag tritt der Vierte der Tabelle, die SG Heinebach/Osterbach in Raboldshausen an. Sechs Punkte sollten für das Team aus Neuenstein möglich sein.

SV Heenes: Soll die minimale Hoffnung an der Relegation bestehen bleiben, muss Heenes seine beiden ausstehenden Spiele gewinnen: am Sonntag in Heinebach, nächsten Samstag auf eigenem Platz gegen Braach – und gleichzeitig müsste Mühlbach/Raboldshausen patzen.

SG Heinebach/Osterbach: Alle Hoffnungen zusammenkratzen müsste der Vierte: Seine Spiele gegen Heenes und in Raboldshausen gewinnen – und darauf hoffen, dass Mühlbach/Raboldshausen in Lispenhausen nicht siegt. Dann, und nur dann, wäre Platz zwei noch möglich.

DER ABSTIEG

Die Reserve der SG Rotenburg/Lispenhausen ist (mit erst zwei Pluspunkten aus 27 Spielen) abgestiegen – schafft der Vorletzte Hohe Luft II noch den Klassenerhalt?

Ein Sieg im Heimspiel gegen den ESV Ronshausen (Sonntag, 13.15 Uhr) ist Pflicht. Ein Unentschieden genügt nicht, da Weiterodes Zweite, die am Samstag bei Wildecks Reserve antritt (16.15 Uhr), vier Punkte mehr auf ihrem Konto hat.

Zum Saisonfinale treffen beide gefährdeten Teams im direkten Duell aufeinander: Die Zweite aus Hohe Luft reist dann nach Weiterode (Beginn am nächsten Samstag: 14.15 Uhr).

Kommentare