Handball/Bezirksoberliga Männer: Schenklengsfeld im Derby gegen Lispenhausen

Nur ein Sieg hilft der SGS

hersfeld-rotenburg. Im Kreisduell der Handball-Bezirksoberliga stehen sich am Samstagabend die Männermannschaften der SG Schenk-lengsfeld und der TG Lispenhausen gegenüber. Die HSG Werra WHO erwartet die zweite Mannschaft des Ost-Drittligisten Gensungen/Felsberg.

SG Schenklengsfeld - TG Lispenhausen (Samstag, 18 Uhr). Die Ausgangssituation ist klar. Schenklengsfeld belegt in der Tabelle als Elfter den ersten Abstiegsrang und muss gegen die Gäste, die fünf Punkte mehr gesammelt haben und Platz acht belegen, gewinnen. Markus Lotz, der Trainer der Gastgeber, stellt das klar: „Wir sollten nicht, wir müssen gewinnen“, heißt das bei ihm.

Bei ihrer knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Datterode haben die Lispenhäuser aber Selbstvertrauen getankt. Schenklengsfeld war demgegenüber bei der 27:43-Niederlage bei der MT Melsungen II erwartungsgemäß chancenlos. „Schenklengsfeld ist nicht mehr, was es letztes Jahr war. Da waren sie fast Meister, hatten aber mit Sascha Kepert auch noch einen bärenstarken Torhüter“, meint Lispenhausens Trainer Sorin Paraschiv.

Lotz lässt diese Aussage kalt. „Sascha ist einer von fünf Spielern, die uns verlassen haben“, sagt er. Da sei es logisch, dass man die Teams und die Platzierungen beider Spielzeiten nicht miteinander vergleichen könne. Im Kampf um den Klassenerhalt sieht er seine Mannschaft aber längst noch nicht verloren. „Wir zeigen in unseren Heimspielen ein ganz anderes Gesicht als auswärts“, sagt Lotz. Der Beweis: Alle sieben Punkten holte Schenklengsfeld bisher in eigener Halle. „Da werden wir die Punkte gegen den Abstieg holen“, ist sich der Trainer sicher.

Personell sieht es für die Gastgeber gut aus. Alles Spieler sind an Bord. Neuzugang Andrei Tabacu, der vom Oberligisten Eitra/Oberhaun gekommen ist, ist allerdings erst ab Februar spielberechtigt. Er wird seinen Einstand im Derby gegen Bebra geben.

Obwohl in Lispenhausen das Verletzungspech zugeschlagen hat, ist Trainer Paraschiv zuversichtlich. „Nach Timo Nocke fällt jetzt auch noch Sigfried Arnold mit einem Bänderriss im Fuß aus. Wir fahren aber dahin, um zu gewinnen“, stellt er klar.

HSG Werra - Gensungen/Felsberg II (Samstag, 17.30 Uhr). Sind aller guten Dinge drei? Zweimal schon haben die Handballer der WHO im Saisonverlauf gegen die Gäste aus dem Schwalm-Eder-Kreis gewonnen. Einmal im Hinspiel, einmal im Bezirkspokal. Davon will sich WHO-Trainer Michael Stegner aber nicht blenden lassen. „Wenn wir so lustlos spielen wie zuletzt gegen Wanfried, werden wir Probleme bekommen“, sagt er. Am vergangenen Wochenende hätte seine Mannschaft Einstellung und Kampfeswillen vermissen lassen. Dass es so nicht geht, hat der Spielertrainer seinen Jungs in dieser Woche klargemacht. Nach zwei Niederlagen sind die Werrataler dabei, sich ihre gute Ausgangsposition zu zerstören. „Wir müssen jetzt wieder Gas geben, damit wir unser Saisonziel Platz drei nicht aus den Augen verlieren“, fordert der Coach.

Gegen die Drittliga-Reserve muss Stegner auf den gesperrten Marcel Fischer sowie Robin Schneider, der an einer Fußgelenksverletzung laboriert, verzichten. Doch auch so soll gegen den Tabellennachbarn ein Sieg her. (häx/zkö)

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