Fußball: Neue Spielgemeinschaft in Neuenstein

SG Neuenstein: Schwarz, Gümüz, Sandner kommen – der Rest bleibt

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Christian Pfeiffer, der zukünftige Trainer der SG Neuenstein

Bei der neuen SG Neuenstein nehmen die Planungen für die erste gemeinsame Serie der vier Vereine SWV Untergeis, TSV Obergeis, SV Mühlbach und TSV Raboldshausen konkrete Formen an.

Zugänge, Abgänge und wer bleibt - darüber gaben Marcus Schäfer aus dem Organisationsteam und Christian Pfeiffer, der neue Trainer, in einem Pressegespräch erste Wasserstandsmeldungen ab. Hier die Neuigkeiten im Detail.

Die Mannschaften: Die SG Neuenstein wird über eine erste und zweite, jeweils eigenständige Mannschaft, verfügen. Sowie über eine dritte Mannschaft – ein Alt-Herrenteam, das aber, wenn möglich, in Konkurrenz spielen soll. „Da ist noch Potenzial vorhanden, auf das wir nicht verzichten möchten“, erläutert Schäfer.

Der neue Trainer:Christian Pfeiffer ist im Geistal kein Unbekannter. „Meine Frau Janina stammt aus Saasen“, erläutert der Coach, dessen Zeit beim SV Niederjossa im Sommer ausläuft. Den Kontaktezu ihm hergestellt hatte aber Daniel Steinberg, ein Bekannter, der in Mühlbach spielt. Pfeiffer war der Wunschkandidat des neuen Vereins. Es ist die erste Trainerstation des Offensivakteurs, der bei Borussia Fulda, in Schwalmstadt und beim SVA Bad Hersfeld in der Hessenliga spielte. Pfeiffer reizt die neue Aufgabe in verantwortlicher Position: „Ich will meine Erfahrung einbringen. Wer mich kennt, weiß, dass sich immer gewinnen will.“ Pfeiffer wird in Neuenstein Spielertrainer.

Der Co-Trainer: Ist noch offen, ein Kandidat ist aber Dennis Winter, der derzeit Mühlbach/Raboldshausen coacht. Für Pfeiffer ist aber auch Florian Hemel sehr wichtig, der seine rechte Hand werden soll: „Er kann unter Umständen auch einmal ein Training leiten.“

Das neue Wappen der SG Neuenstein.

Sie kommen: Die SG Neuenstein baut in der kommenden Serie auf Spieler mit „Stallgeruch“ – das heißt, auf Akteure, die auch aus dem Geistal kommen. „Oder die sich mit uns identifizieren“, ergänzt Schäfer. Eine ganz wichtige Rolle nimmt dabei Daniel Schwarz ein, der nach nur einer Serie bei der SG Aulatal in der Kreisoberliga wieder in heimatliche Gefilde zurückkehrt. „Er hat in der Kreisoberliga 14 Tore für Aulatal geschossen. Und damit seine Klasse unter Beweis gestellt“, sagt Schäfer. Schwarz hatte zuvor für Mühlbach/Raboldshausen getroffen. Neben Pfeiffer kommt auch Oktay Gümüs, der zuletzt in Eiterfeld war. Zurück ist auch Tim Augst, der in Niederjossa war. Vierter Neuzugang ist Sebastian Sandner, der von der SG Lauter nach Neuenstein kommt. Sandner stammt ursprünglich aus Kirchheim. Die Fahrten in den Vogelsbergkreis waren ihm zu weit geworden.

Sie bleiben: Für Marcus Schäfer ist besonders wichtig, dass zentrale Figuren aus beiden Mannschaften bei der neuen SG bleiben. Dies sind zum Beispiel Maurice Kant, Timo Ziehn, Silas Manns, Johann Eirich, Marvin Opitz, Marcel Neugebauer, Johannes Oetzel, Fabian Mohr, Daniel Mans, Daniel Steinberg, Jannis Huff oder Stefan Peter. „Wir werden über einen großen Kader verfügen“, erklärt Schäfer. „Dabei bekommt die Jugend aber die höchste Priorität.“

Sie gehen:Neben Trainer Akif Senol – ihm zollt Schäfer großes Lob, weil er das Schiff der SG Ober-/Untergeis vor dem Sinken bewahrt hatte – werden auch Emre Dönertas, Attapol Glindkajorn, Deparim Neziraj, Paul Wochner und Johannes Zeitoun den Verein verlassen. Was mit den spielstarken Rumänen Cosmin Calin, Romeo Onetiu und Dumitru Alin Neascu wird, ist noch offen. „Derzeit sieht es eher nach Abschied aus“, sagt Schäfer.

Das Ziel: Marcus Schäfer betont, dass es keine sportlichen Vorgaben gibt: „Wir müssen erst mal sehen, dass die neue Spielgemeinschaft richtig ins Rollen kommt.“

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