Namensänderung 

SG Hessen Hersfeld heißt künftig SG Festspielstadt

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Das Wappen der SG Hessen Hersfeld. 

Bad Hersfeld.  Die Sportgemeinde Hessen Hersfeld wird künftig "SG Festspielstadt Bad Hersfeld 1910 e.V." heißen. Dies beschloss die außerordentliche Mitgliederversammlung der SG am Mittwochabend im Vereinsheim. Zu dieser Sitzung waren nur Mitglieder der SG Hessen zugelassen. 

Mit der Namensänderung wird der Weg frei zu einem Zusammenschluss mit dem SVA Bad Hersfeld ab der kommenden Saison. Der Beschluss wurde einstimmig, bei einer Enthaltung gefasst. Die Versammlung hatte nur diesen einen Punkt, die Namensänderung des Vereins, auf der Tagesordung, wie Oliver Wiedemann aus der Führungsriege des Vereins mitteilte. Die Hersfelder können bereits am Samstag bei der SG Haunetal den Wiederaufstieg in die Gruppenliga nach zwei Jahren Abwesenheit wieder perfekt machen. 

Zuvor hatte die Spielvereinigung Hersfeld die Kündigung der Fußballspielgemeinschaft mit der SG Hessen Hersfeld latu Manfred Stiel, den Vorsitzenden der SpVgg, wieder zurückgenommen. 

Die Rücknahme hat satzungstechnische Gründe. Bei einer Kündigung der Spielgemeinschaft hätte die SG Hessen Hersfeld nicht aufsteigen oder an der Relegation teilnehmen dürfen. Kreisfußballwart Karl-Heinz Blumhagen hatte Stiel auf diesen Passus in der Spielordung aufmerksam gemacht.

„Wir haben uns daraufhin noch einmal mit dem Vorstand zusammengesetzt und aus sportlichen Gesichtspunkten die Kündigung überdacht und zurückgenommen“, erklärt Stiel, selbst Mitglied bei den „Hessen“ seit über 50 Jahren. Er hat nur einen Wunsch für die kommende Serie: Wieder mehr Unterstützung für die zweite Mannschaft, die in der der B-Liga starten soll.

Tobias Habryka

Der FSV Hohe Luft dagegen wird in der kommenden Serie weiterhin unter eigenem Namen weitermachen. Die Mannschaft, Vorletzter der Kreisoberliga und Absteiger, wolle zusammenbleiben, sofern sie in der A-Liga spielen kann, erklärt Achim Hartwig, der FSV-Vorsitzende. Seine Befürchtung: Wäre es zu einer SG mit Asbach und den Hessen gekommen, hätten einige Spieler dem FSV vielleicht den Rücken gekehrt, weil sie mit der Reserve nur in der B--Liga hätten spielen müssen.

Neues Trainerteam

Die Hohe Lufter werden zur neuen Saison auch von einem neuen Trainerteam übernommen. Tobias Habryka und Denis Voth – beide spielen beim FSV – werden in der nächsten Saison die Leitung aus den Händen von Sascha Baumert und Timo Reidt übernehmen.

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