SG Heenes/Kalkobes will bis zur Pause dranbleiben

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Möchten den Kontakt zu Platz zwei bis zur Winterpause nicht abreißen lassen: die Fußballer der SG Heenes/Kalkobes.  

Bad Hersfeld. Zehn Spiele hält das Wochenende in der Fußball-Kreisliga A1 bereit: Drei Partien finden am Freitag (18.30 Uhr) statt – sieben Begegnungen folgen am Sonntag (15 Uhr).

Während Kreisoberliga-Absteiger Wildeck die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor dem FSV Hohe Luft anführt, mischt die vor Rundenbeginn gegründete SG Heenes/Kalkobes um Aufstiegs-Relegationsplatz zwei noch kräftig mit.

Fünf Zähler beträgt ihr Rückstand derzeit auf den Rangzweiten – und am Sonntag sieht sich Heenes/Kalkobes alles andere als einer leichten Aufgabe auf eigenem Platz gegenüber: Die SG Gudegrund/Konnefeld, die schon heute in Mühlbach antritt, ist zu Gast auf dem Heeneser Ziegenrück.

„Gudegrund/Konnefeld ist auch ein Kandidat, der oben mitspielt“, schätzt Thomas Rüger, Trainer der SG Heenes/Kalkobes, den Kontrahenten. Einen Punkt (und ein Spiel) ist Gudegrund/Konnefeld seinem Team voraus, und natürlich erinnert sich Rüger ans Hinspiel. „Wir haben unsere 1:0-Führung bis zur 96. Minute gehalten.“ Ralf Witzgall hatte den Gast seinerzeit in Front gebracht, Nico Brandtner glich spät aus.

Rügers Worte klingen plausibel, wenn er nachschiebt: „Wir wollen versuchen, bis zur Winterpause vorn dranzubleiben.“ Das wird beim ausstehenden Programm nicht leicht: Der Aufgabe gegen Gudegrund/Konnefeld folgen die Prüfungen in Friedlos, in Hohe Luft und gegen Mühlbach/Raboldshausen. Und das wird vor allem nicht leicht, wenn man auf den personellen Ist-Zustand des Teams blickt: Torjäger Azamfirei hatte sich eine Woche vor Ende der Wechselfrist Richtung Hattenhof abgemeldet – neben den Langzeitverletzten Akkoyun und Fatih Acikel (beide Beinbruch), Filip Lißner (Bruch des Dornfortsatzes an der Wirbelsäule), Stezjuk und Janis Brod (beide Kreuzbandriss) fehlt jetzt auch Christian Kirsch, der letzthin beim 5:1-Sieg in Weißenhasel die Rote Karte sah. Zudem sind Jim Bätzing (arbeitet in Karlsruhe) und Lukas Dirschke (studiert in Rheinland-Pfalz) nur sporadisch vor Ort.

Offensivkräfte fehlen

Der SG fehlen viele Offensivkräfte, „momentan stehen uns 20 Spieler zumindest für zwei unserer drei Manschaften nicht zur Verfügung“, ergänzt Rüger. Ein Lichtblick am Horizont war Ingo Zellers Einsatz am vergangenen Sonntag – ob er jetzt dabei sein kann, ist noch offen. Überhaupt machen Rüger und seine SG das Beste aus der Personalsituation. „Ich muss mich auf die Spieler konzentrieren, die einsetzbar sind. Die, die auf dem Platz stehen, sollen Leistung bringen.“

Es ist wünschenswert, wenn neben Hohe Luft, Friedlos und Ober-/Untergeis ein weiteres Team des Kreisteils Hersfeld weiterhin vorn mitmischt.

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