SG Festspielstadt/SpVgg will den Respekt ablegen

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Er traf als einziger SG-Akteur vergangene Woche gegen Thalau: Adrian May.  

Bad Hersfeld. Fußball-Gruppenligist SG Festspielstadt/SpVgg. Hersfeld will sich gegen den RSV Petersberg (Sonntag, 15 Uhr, Asbach) weiter von der unteren Tabellenhälfte absetzen.

Die Lage

Achter ist die SG derzeit, liegt sechs Punkte vor der Zone, in der es gefährlich wird. Zuletzt wechselten sich Sieg und Niederlage ab: 1:0 bei Schlitzerland (jawoll!), 1:3 in Kerzell (musste das sein?), 4:2 gegen Oberzell/Züntersbach (gut so!), 1:4 in Thalau (keine Chance ...). Ein Sieg wäre an der Reihe – wie im Hinspiel, das die Hersfelder mit 3:1 in Petersberg gewannen. Cojocaru, Crawford und El Ouariachi trafen damals.

Was war zuletzt gut?

Roman Prokopenko verweist auf die großartige Moral in der Mannschaft: „Die Trainingsbeteiligung ist top, wir hatten zuletzt 16 Mann dabei.“ Beim Sieg zu Beginn der Lollswoche gegen Oberzell/Züntersbach rang die SG den Gegner in einem spannenden Spiel 4:2 nieder.

Was muss besser werden?

„Wir haben noch zuviel Respekt vor den Spitzenteams der Liga, das muss besser werden“, bemängelt Prokopenko und meint damit auch das 1:4 gegen Thalau aus der Vorwoche, obwohl der FSV bislang weniger stark als in der vergangenen Spielzeit wirkte.

Der Gegner

Der RSV Petersberg stieg in der Vorsaison aus der Verbandsliga ab – und hat sich den Saisonstart eine Etage tiefer womöglich anders vorgestellt. Platz elf und insbesondere die schwachen bisher erzielten 16 Tore (bei 37 Gegentreffern!) dürften kaum nach dem Geschmack der Verantwortlichen sein. Auffällig: bei seinen zehn Niederlagen bliebt der RSV bislang siebenmal torlos. „Ich hätte sie auch weiter vorn erwartet“, gesteht SG-Coach Roman Prokopenko, warnt aber vor dem Gegner„Sie haben sich jetzt gefangen.“

Das 1:1 zuletzt gegen den Überraschungs-Dritten Elters/Eckweisbach/Schwarzbach zeugt davon.

Das Personal

Nur Torwart Fabian Brunner und Philipp Prokopenko machten alle 16 Spiele mit. Zuletzt fehlte in Crawford der beste Torschütze (6). Prokopenko beruhigt: „Wir haben einen breiten Kader.“

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