SG Festspielstadt/SpVgg: Kein Ausrutscher vor Lolls

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Nur er traf beim 1:3 in Kerzell: Hersfelds Angreifer Emmanuel Crawford, hier rechts im Bild.   

Bad Hersfeld. Mit einer 1:3-Niederlage sind die Gruppenliga-Fußballer der SG Festspielstadt/SpVgg am Mittwochabend vom Auswärtsspiel in Kerzell zurückgekehrt.

Am Samstag (15.30 Uhr) geht es in Asbach mit dem Heimspiel gegen Mitaufsteiger Oberzell/Züntersbach weiter. Doch zunächst noch mal zurück zum Mittwochabend. Es war der Abend des Aron Loui Jahn: Der 21-Jährige besorgte alle drei Treffer für Kerzell und machte damit schon in der ersten Halbzeit alles klar. Zwei Toren gingen Hersfelder Fehler voraus.

Die Gäste kamen im ersten Durchgang kaum zu Chancen, drückten nach dem Seitenwechsel aber umso mehr und wurden direkt mit einem Treffer durch den eingewechselten Emmanuel Crawford belohnt. Kurz darauf musste Kerzells Schlussmann Dennis Bolz eine Glanztat gegen Daniel Pfalzgraf zeigen, sonst wäre die Partie vielleicht noch einmal spannend geworden. So aber übernahmen die Gastgeber nach etwa einer Stunde wieder die Kontrolle, wenngleich Hersfeld mehr Ballbesitz hatte.

Hersfeld: Brunner - Pfalzgraf, Pavic, P.Prokopenko (46. Augustin), Emmerich, Pepic (46. Crawford), Ebinger (46. Rakk), Schlensog, Kahya, Müller-Siebert, May

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Jahn (3. ,17., 45.), 3:1 Crawford (48.)

Rote Karte: Andreas Rakk (Hersfeld, 78.) – wegen Notbremse.

Duell der Aufsteiger

Nach Kerzell jetzt also Oberzell/Züntersbach. Der nächste Gegner auf Augenhöhe. Und der nächste Gegner, gegen den für die Mannschaft von Spielertrainer Roman Prokopenko eigentlich etwas herausspringen sollte. Doch gerade in den Spielen gegen die vermeintlich schwächeren Gegner der Liga tun sich die Hersfelder bislang besonders schwer. So zu beobachten auch im letzten Heimspiel gegen Großenlüder (1:1) am Tag der Deutschen Einheit.

„Das ist in der Tat so, aber wir haben ja derzeit keine Möglichkeit, irgendetwas zu analysieren oder zu ändern“, sagt Prokopenko. So stand am Donnerstag – wie schon am Montag vor dem Spiel in Kerzell – nur ein lockeres Auslaufen an, ehe es am Samstag mit frischen Kräften gegen Oberzell gehen soll.

Mit der Leistung seiner Mannschaft in Kerzell war der 28-Jährige vor allem in der ersten Halbzeit nicht zufrieden. Das zeigen auch die drei Auswechslungen zur Pause. „In der zweiten Halbzeit haben die Jungs dann Charakter gezeigt und waren noch einmal am 2:3 dran. Das war okay“, sagt Prokopenko.

Mit Rückschlägen habe man gerechnet – nicht aber am Samstag vor der Lollswoche, stellt er klar.

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