SG Festspielstadt/SpVgg fährt selbstbewusst nach Künzell

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Ist am Samstag wieder dabei: Hersfelds Defensivspieler Bojan Kostadinov. 

Bad Hersfeld. Nur noch ein Spiel: Am Samstag (14.30 Uhr) geht für die Fußballer der SG Festspielstadt/SpVgg beim TSV Künzell die Vorserie in der Gruppenliga zu Ende. 

Nach drei Niederlagen in Folge sehnen Hersfelds Spielertrainer Roman Prokopenko und seine Jungs die Winterpause herbei. „Ich bin nicht böse drum, dass es das letzte Spiel für uns ist“, sagt der 28-Jährige. Die Saison mit den vielen Doppelspieltagen habe reichlich Kraft gekostet. Der Kader sei zuletzt doch arg ausgedünnt gewesen. „Ich weiß nicht, welchen Kader man in der Gruppenliga zur Verfügung haben müsste, um solche Ausfälle zu kompensieren. Zumal uns oftmals viele erfahrene Spieler gefehlt haben“, gibt Prokopenko zu bedenken.

Auch wenn die Ergebniskurve zuletzt nach unten zeigte, sind die Hersfelder mit dem Saisonverlauf nicht unzufrieden. Nie stand der Aufsteiger schlechter als Tabellenplatz neun. „Unser Ziel war es, uns von den Abstiegsplätzen fernzuhalten. Das haben wir bislang hinbekommen“, sagt Prokopenko. Und obwohl die ambitionierten Künzeller als Tabellensiebter die beste Heimbilanz aller Gruppenligisten aufweisen, fahren die Hersfelder selbstbewusst zum Auswärtsspiel. „Ich rechne mir dort etwas aus. Wir haben das Hinspiel mit 1:0 gewonnen und gegen Teams von Markus Pflanz zuletzt nie ein Gegentor kassiert“, sagt er. Zudem habe seine Mannschaft in Bronnzell (1:2) nach dem Rückstand befreit ausgespielt und in dieser Woche auch gut trainiert. „Ich habe irgendwie ein gutes Gefühl“, sagt er.

Daniel Pfalzgraf und Bojan Kostadinov kehren in den Kader zurück. Im Tor bekommt Ivica Madzar – wie abgesprochen – diesmal den Vorzug vor der Nummer eins Fabian Brunner.

Pflanz nimmt’s locker

Markus Pflanz bereitet seine schlechte Bilanz gegen Hersfeld kein Kopfzerbrechen, wie er sagt. „Ich habe deswegen keine schlaflosen Nächte oder Unwohlsein“, sagt der Künzeller Coach und Ex-Trainer der SG Aulatal mit einem Augenzwinkern. Ans Hinspiel hat er keine guten Erinnerungen. „Da haben wir uns eigentlich selbst geschlagen und durch einen Sonntagsschuss verloren.“

Den Neuling aus Hersfeld sieht er als gestandene Gruppenliga-Mannschaft mit einigen höherklassig erfahrenen Spielern. „Ich traue ihnen im Saisonverlauf noch einiges zu. Wir werden wieder alles geben müssen“, sagt er.

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