SG Festspielstadt/SpVgg: 1:1 – mehr war nicht drin

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Abnutzungskampf: Hersfelds Daniel Pfalzgraf (in Blau) im Kopfbalduell mit einem Gegenspieler aus Großenlüder. 

Asbach. Fußball-Gruppenligist SG Festspielstadt/SpVgg ist am Mittwochnachmittag nicht über ein 1:1 (0:0) über Teutonia Großenlüder hinaus gekommen.

Alles in allem war es ein leistungsgerechtes Unentschieden, mit dem die Hersfelder etwas zufriedener sein dürften, als die Gäste aus Großenlüder. Roman Prokopenko, der Spielertrainer des Aufsteigers aus Hersfeld, wollte nach den 90 intensiven Minuten, bei denen Freunde des Fußballs nun wirklich nicht auf ihren Geschmack kamen, nicht um den heißen Brei herum reden. „Wir müssen den Punkt mitnehmen. Mehr war für uns heute nicht drin. Wir gehen auf dem Zahnfleisch“, sagte der 28-Jährige, der sich aufgrund der dünnen Personaldecke wieder für 60 Minuten in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte und neben Niko Pepic als zweite Sturmspitze auflief.

Fußballerisch waren die Hersfelder über weite Strecken die bessere Mannschaft – aber sie machten nichts daraus. Spielgestalter Tim Emmerich hatte vor allem in der ersten Halbzeit viel Raum und Zeit, schloss aber zumeist überhastet ab und versäumte es, gefährliche Angriffe zu inszenieren.

So waren es die Gäste, die schon in der ersten Halbzeit zu zwei gefährlichen Gelegenheiten kamen – aber beide Male war Hersfelds Torhüter Fabian Brunner auf dem Posten. Zunächst parierte er nach zwölf Minuten, nachdem Emmerich an der Mittellinie den Ball vertändelt hatte. In der 20. Minute war es dann die zweite Großtat im Eins-gegen-eins, nachdem Daniel Pfalzgraf an der Mittellinie den Ball verloren hatte.

Und Hersfeld? War zunächst darauf bedacht, keine Fehler zu machen und nicht allzu viel zu riskieren. So sprang in der Offensive nicht mehr heraus, als eine Chance von Philipp Prokopenko aus Nahdistanz uns einer Halbchance von Niko Pepic, der nach einer Eingabe von Spielertrainer Prokopenko verpasste.

So dauerte es bis zur 65. Minute, als das erste Tor fiel, und Niklas Wese die Gäste die Führung brachte. Für Hersfeld war die Entstehung äußerst unglücklich, denn sie hatten am gegnerischen Strafraum einen Freistoß. Beim anschließenden Konter aber rutschte Andreas Rakk kurz hinter der Mittellinie aus, so dass Wese nach Querpass sich diese Chance nicht nehmen ließ.

Zehn Minuten vor dem Ende war es dann der eingewechselte Emmanuel Crawford, der mit einem trockenen Flachschuss aus dem Nichts den 1:1-Endstand erzielte.

Am Sonntag (15 Uhr) geht es für Hersfeld mit dem Auswärtsspiel bei der SG Schlitzerland weiter.

SG Festspielstadt/SpVgg: Brunner - Kahya, Rakk, Pfalzgraf, B. Augustin - Pavic, Emmerich, P. Prokopenko, El Ouariachi - R.Prokopenko, Pepic

SR: Berger - Z: 100

Tore: 0:1 Wese (65.), 1:1 Crawford (81.)

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