WM in Südkorea

Sensation: Schützin Jaqueline Orth aus Niederaula ist Weltmeisterin

+
Jubel am Schießstand: Jaqueline Orth freut sich mit Amelie Klienmanns und Isabelle Straub über den Weltmeistertitel

Changwon. Sensation in Korea: Die Schützin Jaqueline Orth aus Niederaula ist Weltmeisterin mit der Mannschaft im Liegendkampf. Das Team stellte einen neuen Weltrekord auf. 

Das Team des Deutschen Schützenbundes siegte mit 1871,4 Ringen überlegen vor Dänemark (1851,2 Ringe) und Großbritannien (1850,6). Um die Medaillen bewarben sich 22 Nationalteams. Den größten Anteil am Sieg der deutschen Mannschaft hatte Jaqueline Orth mit 628,4 Ringen. Das war der erste Platz in der Qualifikation für die Bundesligaschützin der SG Mengshausen. Rang zwei belegte ihre Teamkameradin Isabella Straub aus Kirchseeon in Bayern mit 626,0.

Nur Amelie Kleinmanns aus Kempen in Nordrhein-Westfalen fiel mit 617,0 etwas ab. Doch auch ihr Ergebnis reichte zum überlegenen Titelgewinn der deutschen Frauenmannschaft. Für die Einzelentscheidung am Mittwoch haben sich alle drei Schützinnen qualifiziert. 

Die Sensation in Changwon machte die deutsche Männermannschaft perfekt. Das Trio mit Daniel Brodmeier (Niederlauterbach/625,8), Maximilian Dallinger (Lengsdorf/621,8) und Christoph Kaulich (Lappersdorf/621,9) gewann ebenfalls den Liegendkampf. Der neue Weltmeister siegte mit 1869,5 Ringen vor den USA (1868,0 Ringe), China (1866,8) und 26 weiteren Nationalteams. Auch die drei deutschen Männer bestreiten die Einzelentscheidung am Mittwoch. 

Von Herbert Vöckel 

Kommentare