Ski alpin: 56 Starter beim Riesenslalom am Eisenberg – Borns und Gossmann stark

Schnelle Piste, gute Zeiten

Hartmut Kühl von der SGK Rotenburg (links) verteilte bei der Siegerehrung die Urkunden für alle Läufer sowie die Plaketten für die drei Schnellsten der Altersklassen. Foto–: Wenzel

Raboldshausen. Weltcup-Atmosphäre wie in Garmisch: Erstmals seit sieben Jahren wurde am Freitagabend ein Skirennen am Eisenberg ausgetragen.

Hartmut Kühl von der Skigemeinschaft Kreis Rotenburg (SGKR), die zusammen mit dem Ski-Club Neuenstein den Wettwerb ausrichtete, kam um ein Lob für alle Läufer nicht umhin: „Das sind sehr gute Leistungen gewesen, die bei diesem Slalom gelaufen sind.“ Den Startern, die nicht nur aus dem Kreisgebiet stammten, sondern auch aus der Rhön und aus dem Schwalm-Eder-Kreis wurde es diesmal aber auch leicht gemacht.

Denn die Piste war bestens präpariert und wies nur wenige Buckel aus. Bis zum letzten Läufer waren die Stellen um die einzelnen Tore – der Kurs auf der 450 Meter langen Strecke war vom ehemaligen Ski-Bezirkswart Reinhard Schäfer (Heringen) gesteckt worden – kaum ausgefahren.

Die schnellsten Athleten kamen, wie von vielen erwartet, von der SGKR. Jan Gossmann – er stammt aus Hauneck – fuhr in 31:21Sekunden Bestzeit. Dicht gefolgt wurde er von seiner Vereinskollegin Leni Borns. die die Strecke in 33,52 Sekunden meisterte. Sina Weikart aus Wüstensachsen wollte in nichts nachstehen. Ihre Zeit für Platz drei: 34:15 Sekunden.

Selbst die erfahrenen Skiläufer, wie Kühl selbst, kamen an die Zeiten der Jugendlichen nicht heran. Die Siegerehrung der Senioren musste dann Andreas Ruck von der SGKR vornehmen, denn Kühl hatte die Altersklasse in einer Zeit von 34,18 Sekunden gewonnen. Frank Berg kam drei Sekunden später (37,87 Sekunden) ins Ziel. „Das war echt knapp“, sagte Berg beim Siegerfoto. Nah beieinander lagen auch die Zeiten bei den männlichen Aktiven. Als Sieger dieser Konkurrenz ging Peter Titze von der SGKR hervor (36,79 Sekunden), sein Vereinskamerad Timm Schneider (39,06 Sekunden) lag ihm dicht auf den Fersen. Dritter wurde hier Christian Gürth aus Lispenhausen. Bei 56 Startern gab es nur einen Ausfall zu beklagen.

 Ski alpin

Von Hartmut Wenzel

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