Leichtathletik: LGA-Athleten holen Titel bei Hessenmeisterschaften in der Halle

Schenk und Knierim top

Friedrich Schenk Foto: zct/nh

Frankfurt. Einen Traumstart ins neue Jahr legten die Leichtathleten der LGA Rotenburg-Bebra bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugendlichen in Frankfurt hin. Die LGA war mit zwei Siegen, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen gemeinsam mit Vellmar der erfolgreichste nordhessische Verein im Kampf gegen die südhessische Übermacht.

Ein genesener Friedrich Schenk deklassierte nach einjähriger Wettkampfpause die hessische Männer-Elite über 3000 Meter in erstklassigen 8:24,43 min. Auch Stabhochspringer Sven Knierim meldete sich eindrucksvoll zurück. Trotz verkürzten Anlaufs sprang er mit 4,40 m gleich 20 cm höher als sein härtester Konkurrent bei der B-Jugend.

Über sich hinausgewachsen ist die A-Jugend-Staffel der LGA über 4x200 Meter. Anna- Carina Noll, Michelle Schüttler, Nadja Wiegel und Gesine Sichler mussten sich mit ihren 1:48,15 Minuten nur dem Quartett von Eintracht Frankfurt beugen und ließen die mitfavorisierte LG Friedberg- Fauerbach hinter sich.

Zwei überraschende dritte Plätze der B-Jugendlichen Gesine Sichler im Weitsprung (5,29 m) und Newcomer Patrick Thiel über 60 m (7,39 sek) ergänzten die Medaillensammlung. Sichler erreichte ihre beste Weite gleich im ersten Versuch. Dabei hatte sie durchweg Probleme mit dem Absprung, der stets vor dem Balken erfolgte. Thiel packte rechtzeitig zum ersten Höhepunkt persönliche Bestleistungen aus. Im Zwischenlauf war er mit 7,34 sek am schnellsten unterwegs.

Erst vor sechs Wochen hatte Friedrich Schenk das Training wieder aufgenommen, nachdem er fast ein Jahr wegen einer hartnäckigen Adduktorenverletzung ausgefallen war. Trotzdem ging der in Aachen studierende Bebraner die 3000 m energisch wie immer an. Er setzte sich früh vom Feld ab. Im Ziel betrug sein Vorsprung satte 200 Meter.

Zurück zu alter Stärke

Sven Knierim findet immer mehr zur alten Stärke zurück. Der Lohn: sein sechster Landestitel im Stabhochsprung. Bei 3,80 m startete der Rotenburger in den Wettkampf. Die nächsten Höhen bis 4,30 m überquerte er auf Anhieb, für 4,40 m benötigte er drei Versuche. Wenn in den nächsten Wochen der Anlauf verlängert werden kann und die Griffhöhe sich der aus dem letzten Jahr nähert, sind noch beträchtliche Steigerungsmöglichkeiten zu erwarten. (red)

Quelle: HNA

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