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Fußball-Gruppenliga: Aulatal hat Respekt vor Hohe Luft

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Trainer Martin Friedrich und die SG Aulatal sind seit Saisonbeginn voll auf Empfang.
Trainer Martin Friedrich und die SG Aulatal sind seit Saisonbeginn voll auf Empfang. © Friedhelm Eyert

Derby in der Fußball-Gruppenliga: Die SG Aulatal erwartet am Sonntag (16.30 Uhr) in Kirchheim den Aufsteiger FSV Hohe Luft. Die Gastgeber haben ihre ersten beiden Saisonspiele gewonnen und wollen jetzt mehr.

Kirchheim/Oberaula – Martin Friedrich hat gute Laune. Der neue Trainer der SG Aulatal hat mit seiner Mannschaft aus den ersten beiden Spielen die volle Punktausbeute eingefahren. „Es ist ein Auftakt nach Maß. Besser hätte es kaum laufen können“, sagt Friedrich nach den Erfolgen gegen Großenlüder (4:3) und bei FT Fulda (4:1).

Am Sonntag in Fulda hatte Neuzugang Luca Eckhardt aufhorchen lassen: Dem jungen Angreifer, den der Coach neben Joshua Piel vom Schwälmer Kreisoberligisten TSV Schwarzenborn mitgebracht hat, gelangen alle vier Treffer. Insgesamt lieferten die Aulataler eine überzeugende Vorstellung ab.

„Wir sind selbst positiv überrascht, denn ich hatte uns in den beiden Spielen bislang nicht als Favoriten gesehen“, sagt Friedrich erfreut. Gegner Hohe Luft wolle man keinesfalls unterschätzen. „Ich habe vergangene Saison mit Schwarzenborn ein Testspiel gegen sie gemacht und sie auch gegen Eiterfeld gesehen“, erzählt der Coach. Hohe Luft arbeite taktisch diszipliniert gegen den Ball und habe eine klare Spielidee. „Wir brauchen eine konzentrierte und konstante Leistung, wenn wir das Derby gewinnen wollen“, meint Friedrich. Maxi Weber und Kilian Krapp sind in Urlaub. Abwehr-Routinier Steffen Schneider ist zurück.

Ein Sieg, eine Niederlage und zuletzt ein torloses Remis im Heimspiel gegen den FV Horas – das ist die Bilanz von Gruppenliga-Rückkehrer Hohe Luft. „Wir können mit dem Saisonstart zufrieden sein, obwohl mehr drin gewesen wäre, wenn wir im Angriff cleverer wären“, sagt Trainer Waldemar Hafner. Nur ein Treffer gelang in drei Begegnungen. Allerdings spielten die Hersfelder nach der Auftaktniederlage gegen Eiterfeld (0:2) zweimal zu null. Die Defensive gestattet den Gegnern also nur wenig.

„Die Jungs haben defensiv bislang einen guten Job gemacht. So kann es bleiben“, sagt Hafner. Im Training legt der ehemalige Torwart den Fokus derzeit deshalb auf das Offensivspiel. „Der letzte Pass und der Abschluss müssen besser werden. Das versuchen wir besser hinzubekommen“, berichtet er.

Ob Andy Rakk, der zuletzt pausierte, am Sonntag auflaufen kann, sei noch nicht sicher. Den Neuzugang, der von MMR gekommen war, plagen muskuläre Probleme. Pasqual Belosicky kehrt nach Gelb-Rot-Sperre wieder ins Team zurück. Kevin Preis ist in Urlaub. „Aulatal hat bis jetzt einen starken Eindruck hinterlassen, aber wir sind zuversichtlich und wollen dort etwas mitnehmen“, kündigt Hafner an.

Noch fehlen Pasqual Belosicky und Neuling FSV Hohe Luft die Durchschlagskraft.
Noch fehlen Pasqual Belosicky und Neuling FSV Hohe Luft die Durchschlagskraft. © Friedhelm Eyert

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