ReserveCup: Ein Blick zurück auf die Vorrunde

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Mit Apfelsaft angestoßen: Der TSV Wölfershausen hat die Endrunde beim ReserveCup nur knapp verpasst.

Ransbach – Am Sonntagabend war die Vorrunde des 27. ReserveCups beendet. Wir haben Fakten und Infos zu den Teams und zum weiteren Verlauf dieses Turniers mit Kultcharakter.

Die beste Mannschaft: Das ist zweifellos der VfL Philippsthal. Die nackten Zahlen sprechen für sich: Vier Spiele, vier Siege, zwölf Punkte, 22:0 (!) Tore. Die Philippsthaler gewannen gegen Braach 2:0, 7:0 gegen Burghaun/Gruben, 8:0 gegen den TSV Ufhausen und 5:0 gegen Herfa.

In den letzten fünf Jahren gelang Philippsthal dreimal der Sieg: 2012, 2015 und im Jubiläumsjahr 2017, wo der Gewinner die Mannschaft des Ausrichters Hohenroda mit 4:2 bezwang. Philippsthal bekommt es nun in der Zwischenrunde drei mit dem Vorjahressieger SG Hülsa, Sorga/Kathus und der SG Asterode/Christerode/Olberode zu tun. Der Letztgenannte hat aber für die Endrunde abgesagt – Nachrücker ist die SG Kleinensee/Widdershausen. Zweiter sind übrigens die Ransbacher Alte Herren, Dritter die SG Eiterfeld.

Die schlechteste Mannschaft: Am Ende der Vorrundentabelle steht die Reserve des SV Hattenbach, die zwar kein Spiel gewinnen konnte, aber mit 5:15 Toren nicht das schlechteste Torverhältnis hatte. Das hatte der SV Mernes aus dem Kreis Schlüchtern mit 3:16 Punkten. Die Merneser erreichten aber gegen FT Fulda einen Zähler beim 2:2-Remis.

Purzelbaun und Hallensprecher: Vergeblich hat sich der Torwart der SG Diemeltal gestreckt – der Schuss des Hattenbachers schlägt im Winkel ein, der Keeper liegt nach einem Purzelbaum geschlagen am Boden. Hohenrodas Felix Heinemann (rechts) war am Samstag der Mann am Mikrofon. Fotos: Hartmut Wenzel

Das Überraschungsteam:Wenn es eine Überraschungsmannschaft war, die in die Zwischenrunde einzog, dann ist es der SV Hattenbach, der Zweiter in Gruppe D am Samstag wurde. Die Hattenbacher mussten nur gegen die SG Sorga/Kathus eine 1:3-Niederlage hinnehmen, gewannen aber gegen Diemeltal, Mernes und FT Fulda mit 3:0 und 2:0.

Die torreichsten Spiele:Neun Tore gab es gleich in vier Spielen, zweimal war die SG Eiterfeld/Leimbach beteiligt. Sie gewann gegen Mühlbach und gegen Asterode/Christerode/Olberode jeweils mit 7:2. Auch die SpVgg Neuswarts aus der Großgemeinde Tann siegte gegen Haunetal 7:2. Ebenfalls neun Treffer gab es in der Partie zwischen Hohenroda II und SuFf Raßdorf, Raßdorf siegte 6:3. Die besten Torschützen des Turnieres sind Cornelius Hohmann (Eiterfeld/10) sowie Fatmir Betikji (Hohe Luft/6).

Die Bilanz der Vorrunde:Insgesamt fielen in der Vorrunde 355 Tore in 40 Begegnungen, das entspricht einem Schnitt von 4;4 Toren pro Spiel.

Die Ewige Tabelle:Seit 27 Jahren führt Thorsten Burghardt vom TSV Ransbach die „Ewige Tabelle“ des ReserveCups. 110 Mannschaften haben in den 27 Jahren bisher teilgenommen. Sie haben insgesamt 2922 Begegnungen 13 796 Tore geschossen. Das entspricht einem Schnitt von 4,7 Treffern pro Spiel. Die Ewige Tabelle des ReserveCups führt die SG Hülsa aus dem Knüll an. Zum 23. Mal nahm die SG Hülsa an dem Turnier teil.

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