Reservecup: Christoph Voland schwärmt von der Atmosphäre 

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In Jubelpose war Philippsthals Torwart Christoph Voland, als er 2015 drei Strafstöße abwehrte – und seinem Team den Weg zum Sieg beim ReserveCup freimachte. 

Er schwärmt von der Atmophäre beim Hallenfußballturnier um den Reservecup: Christoph Voland, Keeper des VfL Philippsthal. 

Es spricht einiges dafür, dass beim ReserveCup in Ransbach wieder die Stunde des VfL Philippsthal schlägt. Wir sprachen mit Torwart Christoph Voland, der seit wenigen Monaten 2. Vorsitzender ist, Sportlicher Leiter und Trainer der zweiten Mannschaft.

Was hat sich der VfL in diesem Jahr vorgenommen ?

Im vergangenen Jahr sind wir unglücklich im Viertelfinale ausgeschieden. Wir wollen jetzt um den Sieg mitspielen. Das ist unser Ziel. Für Philippsthal ist der ReserveCup das Winter-Highlight.

Philippsthal tritt mit zwei Mannschaften in Ransbach an. Am Freitagabend steigt die jüngere ein – in welcher Besetzung?

Sie soll zeigen, dass sie mal in die Fußstapfen unserer erfahrenen Spieler treten kann. Tobias Trebert, der Kapitän der Reserve, Marius Mohr oder Justin Meier sind dabei, auch Christoph Wrobel im Tor, Uwe Schmitt, Marcel Michels oder die A-Junioren Fabian Niebling und Erik Schrumpf. Philipp Otto hat wegen seiner Nachtschicht frühzeitig zurückgezogen; vielleicht ist er am Samstag im Team der Älteren dabei. Da sind die Ruppel-Brüder, Stefan Moldenhauer, Markus oder Christoph Kranz dabei. Sven Bauer steht urlaubsbedingt nicht zur Verfügung.

Wie kam es zur Idee, auch die jüngere Formation ins Rennen zu schicken?

Sie ist im vergangenen Jahr entstanden – und kam von unserem Ersten Vorsitzenden Markus Kranz und mir. Die Mannschaft besitzt das Potenzial für dieses gut besetzte Turnier.

Wie schätzen Sie ihre Gegner in der Vorrunde ein?

Das ist schwer zu beurteilen. Wir haben mit unserer zweiten Mannschaft, der mit den älteren Spielern, die am Samstag an der Reihe ist, komplett unbekannte Gegner, wie zum Beispiel den FSV Mernes.

Sie sind nicht zum ersten Mal beim ReserveCup dabei. Welches Erlebnis verbinden Sie spontan mit der Veranstaltung?

Auf Anhieb fällt mir das Jahr ein, in dem wir gewonnen haben. Das war, glaube ich, 2015. Speziell das Halbfinale gegen Hohenroda, in dem ich beim entscheidenden Neunmeter-Schießen drei Strafstöße gehalten habe. Die Atmosphäre so intensiv mitzukriegen und mitzuerleben – zumal es ja auch noch gegen eine Mannschaft des Gastgebers ging –, das hast du nirgendwo sonst bei einem Hallenturnier unserer Region.

Sie spielten in der jüngeren Vergangenheit im Tor des VfL Philippsthal eine wichtige Rolle, waren aber lange verletzt...

Ich hatte einen Achillessehnenriss und bin ein Dreivierteljahr lang ausgefallen. Mein erstes Spiel nach dieser Pause war ausgerechnet im vergangenen Jahr beim ReserveCup. In der Winterpause war ich dann wieder fit. Meine Mitspieler haben mich nett und höflich gefragt, ob ich mitmachen wolle. Ich wollte, und der ReserveCup hat Riesen-Spaß gemacht.

Haben Sie ihren Torwart-Job jetzt, wo Sie mehr Aufgaben im Vorstand übernehmen, hinten angestellt?

Schon, aber ich bin ja auch Sportlicher Leiter und Trainer der zweiten Mannschaft. Mit Christoph Wrobel haben wir noch einen dritten Torwart, wir wechseln uns ab. Wenn unser etatmäßiger Torwart der ersten Mannschaft, Philip Stunz, mal ausfällt, dann habe ich das Gefühl, dass unser Trainer Gerd Ruch mich fragt. So stand ich auch beim 1:9 gegen Hersfeld im November im Tor.

Zum Spielbetrieb im Freien. Der VfL Philippsthal hat als Aufsteiger eine beachtliche Vorserie gespielt und liegt auf Platz sechs. Wo geht die Reise hin?

Wir haben, abgesehen vom letzten Spiel gegen Hersfeld, eine sehr ordentliche Hinrunde gespielt und gut gepunktet. Ich bin überzeugt: Wir halten diesen Platz in etwa.

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