Der Rennsteiglauf kam nach Rotensee

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Ein Trio verlegte den Rennsteig nach Rotensee: (von links) Burkhard Gremm, Martin Weiß und Thomas Rüttinger bei ihrem Heim-Wettkampf.

Wie alle Laufwettbewerbe derzeit, so musste auch der traditionsreiche Rennsteig-Marathon am vergangenen Wochenende abgesagt werden. Drei Sportler haben ihn dennoch absolviert.

Allerdings gaben die Veranstalter allen die Möglichkeit, ihre Distanz zu Hause zu absolvieren. Wie alle Laufwettbewerbe in diesen Tagen, so musste auch der traditionsreiche Rennsteigmarathon am vergangenen Wochenende abgesagt werden. Allerdings gaben die Veranstalter allen die Möglichkeit, ihre Distanz zu Hause zu absolvieren. Wer bereits gemeldet war, musste nichts bezahlen – andere konnten sich noch anmelden.

Es galt, in der Zeit vom 8. Mai bis 7. Juni virtuell und gemeinsam unter dem Motto #RENNSTEIGLÄUFERatHOME unterwegs zu sein. Und der Rotenseer Martin Weiß sowie seine beiden Lauffreunde Burkhard Gremm (Schlitz) und Thomas Rüttinger (Geisa) wollten dabei sein.

Für die drei galt es nun, die passende Strecke zu finden, die in etwa der Länge, aber auch dem Höhenprofil (knapp 1900 Höhenmeter) des Supermarathons (73,9 Kilometer) entsprach. Für Rüttinger wäre es die zweite Teilnahme gewesen, für Gremm die vierte und für Weiß die fünfte. Dabei waren sie, im Unterschied zum Wettbewerb der vergangenen Jahre, natürlich komplett auf Eigenverpflegung angewiesen.

Start- und Zielpunkt sollte die Kirmesburschenhütte in Rotensee sein, Startzeit wie beim Original der 16. Mai um 6 Uhr morgens.

Zunächst ging es im Wald Richtung Eitra und von dort hoch durch die Wüllers nach Wippershain. Danach führte die Strecke auf den Oberförsterweg bis zur Wippershainer Straße und durch den Wald bis kurz vor Dinkelrode sowie durch die Hüttenbach und die Glasbach wieder zurück nach Rotensee.

Nach 39 Kilometern erreichte das Trio wieder die Kirmesburschenhütte, wo die Laufrucksäcke wieder mit Wasser, Riegeln und Gels gefüllt wurden. Außerdem gab es Pellkartoffeln und Bananen zur Stärkung.

Die zweite Runde führte wieder Richtung Eitra und dann den langen Anstieg zu den Ruhebänken zwischen Rotensee und Wippershain und über den Oberförsterweg eine großen Bogen um Rotensee herum. Nach 59 Kilometern war der Versorgungspunkt wieder erreicht.

Die dritte Runde ging nach Wippershain und auf den Oberförsterweg, wo die Läufer bei Kilometer 69 wendeten. In Rotensee kamen sie dann nach 10:15,08 Stunden an. Mit der Zeit waren die drei zufrieden – auch angesichts der Tatsache, dass sie ihre Verpflegung ja bei sich tragen mussten. rai/red

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