Radsport: Werrataler erklimmt dreimal den Mont Ventoux

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Mit dem Rad auf den Mount Ventoux: Diese Leistung schaffte Kai Marschner von der Triathletenschmiede Werratal vor kurzem. 

Dreimal an einem Tag auf den Mont Ventoux - diese außergewöhnliche Leistung hat jetzt Radsportler Kai Marschner von der Triathletenschmiede Werratal vollbracht.

Damit hat er es geschafft, in den „Club der Verrückten des Mont-Ventoux“ aufgenommen zu werden. Dieser Berg liegt in der Provence im Süden Frankreichs, er gilt als einer mystischsten und am schwierigsten zu befahrenden Anstiege bei der Tour des de France. Neben seiner Höhe von 1.909 Meter liegt die besondere Anforderung darin, dass nach rund zwei Dritteln des Anstieges die Baumgrenze erreicht ist.

Spätestens hier hat man als Radsportler mit dem kalten Mistral als Gegenwind zu kämpfen. Die ab diesem Zeitpunkt gefühlt nicht enden wollende Fahrt durch die Kalk- und Geröllfelder machen die Bergprüfung am „Giganten der Provence“ nicht nur zu einer körperlichen, sondern insbesondere auch zu einer mentalen Herausforderung. Die schwierigste Route ist von Südwesten her kommend mit einem Teilabschnitt von 21 Kilometer – hier sind 1600 Höhenmeter zu bewältigen mit Passagen von 14 Prozent Steigung. Um in den „Club der Verrückten des Mont-Ventoux“ aufgenommen zu werden, reicht es allerdings nicht aus, den Anstieg und die Abfahrt einmalig zu absolvieren.

Vielmehr ist es notwendig, innerhalb eines Tages auf allen drei möglichen Straßenrouten, den Gipfel zu erklimmen. Hierbei werden insgesamt 4400 Höhenmeter auf 136 Kilometern gefahren. Marschner hat sich dieser harten Prüfung gestellt und diese in einer Gesamtfahrzeit von 10,5 Stunden super gemeistert.  red

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