Hersfelder lebt und spielt jetzt in Münster

Tennistrainer Racolta freut sich auf den Saisonstart

Tennistrainer und -spieler Paul Racolta aus Bad Hersfeld.
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Schlug früher für den TC Johannesberg auf: der Hersfelder Paul Racolta.

Auf den Start der neuen Medenrunde Ende Mai freut sich derzeit Paul Racolta. Seit Spätsommer 2018 lebt der frühere Mannschaftsspieler des TC Johannesberg im nordrhein-westfälischen Münster.

Münster - Racolta, der früher regelmäßig den Nachwuchs des TCJ trainierte, hat seine Liebe zum Tennissport zum Beruf gemacht und arbeitet als Vollzeit-Tennistrainer mit DTB-C-Lizenz in der Tennisschule Robby Stärke & Björn Propst GbR.

Auch Vereinssport betreibt er weiterhin und schlägt inzwischen für den Hünenburger Tennisclub Münster auf, der zum Einzugsgebiet des Westfälischen Tennisverbands (WTV) gehört. Die bisher bestehenden Planungen des WTV, Ende Mai die Medenrunde zu starten, hält der 31-Jährige „für realistisch“. Zum einen lag und liegt der Inzidenzwert in Münster regelhaft um oder unter 100. Zum anderen war zwar Tennis in der Halle gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen bereits vor Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) untersagt, doch „auf den Freiplätzen ist das Tennisspiel seit dem Frühjahr erlaubt“, sagt Racolta. Denn anders als etwa in Waldhessen „wurden die Plätze bereits im Januar und Februar fertiggestellt, so konnten wir witterungsabhängig schon im März draußen Tennis spielen“. Allerdings hegt er noch Zweifel, ob die Punktspiele tatsächlich im üblichen Spielmodus ausgetragen werden können: „Doppel sind leider weiterhin nicht erlaubt.“

Noch ist der erste Spieltag seiner Mannschaft aktuell auf den 30. Mai terminiert. Dann wird der angehende staatlich geprüfte Tennislehrer mal nicht Kindern und Erwachsenen das Tennisspiel beibringen, sondern seine Gegner in der Bezirksoberliga der Herren das Fürchten lehren.  sle

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