Fußball-Gruppenliga: Coach bleibt der SG Aulatal bis Sommer erhalten

Pflanz wechselt nach Künzell

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Aulatal noch bis zum Sommer: Markus Pflanz. Dann ist Künzell sein Tätigkeitsfeld.

Aulatal. Markus Pflanz hat sich dazu entschlossen, ein neues Kapitel in seiner Trainer-Laufbahn aufzuschlagen. Bis Sommer bleibt er Coach des Fußball-Gruppenligisten SG Aulatal – dann wechselt er zum Klassenkameraden TSV Künzell.

„Im Sommer bin ich dreieinhalb Jahre im Aulatal. Es ist einfach so, dass manch engere Freundschaft entstanden ist. Als Trainer ist es dann vielleicht ganz gut, etwas anderes zu wagen. Und es tut den Jungs auch mal gut, nach dieser Zeit einen neuen Impuls zu bekommen.“ Der 42-Jährige hatte nach seiner Knieoperation in den vergangenen Wochen genügend Zeit, um sich Gedanken zu machen.

Kibenko leitet den Auftakt

Den Trainingsauftakt der SG Aulatal am vergangenen Donnerstag leitete Viktor Kibenko, Coach der zweiten Mannschaft. Der ist auch in den ersten Wochen der Vorbereitung noch federführend, da Pflanz gesundheitlich noch nicht wieder bereit für den Trainingsbetrieb ist.

Nachdem Pflanz der SG Aulatal seinen Entschluss mitgeteilt hatte, ging es mit dem Wechsel ratz-fatz. „Fast zeitgleich rief mich Künzell an und fragte, ob ich dort Trainer werden möchte.“ In Künzell wird Pflanz, Inhaber der A-Lizenz, DFB-Stützpunkttrainer in Hünfeld und für die Fußballschule des Bundesligisten Mainz 05 tätig, Nachfolger von Tobias Hahner, der das Amt aus privaten Gründen niederlegt.

Pflanz’ Engagement bei der SG Aulatal verlief bisher äußerst erfolgreich. Zweimal wurde er Zweiter der Kreisoberliga und schaffte mit dem Team die Teilnahme an der Relegation, zweimal klappte der Aufstieg in die Gruppenliga indes nicht. Bis es im vergangenen Sommer gelang. Der SG Aulatal gelang als Meister der Kreisoberliga der Sprung ins Oberhaus der Region.

Klassenerhalt als Krönung?

In den kommenden Monaten den Klassenerhalt mit seinem Noch-Team zu schaffen – das wäre für Pflanz die Krönung. „Ja, das wäre schon ein Super-Abschluss. Ich finde es nach wie vor nicht selbstverständlich, nur mit einheimischen Spielern und ohne die Tatsache, dass es in den letzten Jahren eine Fluktuation gegeben hätte, in der höchsten Liga der Region zu spielen. Nur mit Einheimischen die Klasse zu halten, das wäre toll und würde nicht jeder schaffen.“

Vor Aufnahme des Restprogramms der Gruppenliga – Aulatal startet am 4. März mit einem Heimspiel ausgerechnet gegen seinen neuen Verein Künzell – liegt Pflanz’ Team zwei Punkte hinter einem Nicht-Abstiegsplatz, den derzeit die SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach einnimmt, zurück.

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