Fußball-Kreisoberligist macht mit dem Trainer Christian Pfeiffer weiter

SG Neuenstein will die Defensive stärken

Bleibt in Neuenstein: Trainer Christian Pfeiffer (Mitte)
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Bleibt in Neuenstein: Trainer Christian Pfeiffer (Mitte)

Neuenstein – Fußball-Kreisoberligist SG Neuenstein macht auch in der nächsten Serie mit Christian Pfeiffer weiter. Die Erfolgsgeschichte mit dem 35-jährigen Trainer, der früher auch bei Borussia Fulda und in Schwalmstadt in der Oberliga gespielt hat, soll fortgeführt werden.

Für den Trainer, der in sein drittes Jahr geht, ist die junge Spielgemeinschaft eine „Herzensangelegenheit“. „Ich hab’ das hier vom ersten Tag an hier miterlebt und aufgebaut“, sagt er nicht ohne Stolz. „Wir haben auf Anhieb den Meister gemacht und stehen in der Kreisoberliga jetzt auf dem vierten Rang – Fußballherz, was willst du mehr?“ Dass die SGN mit Pfeiffer einen guten Fang gemacht hat, bestätigt auch David Heß aus dem Abteilungsvorstand: „Er kümmert sich nicht nur darum, dass die Mannschaft sich spielerisch und taktisch weiterentwickelt. Sondern auch darum, dass die Stimmung im Team gut ist.“ Dass der Aufsteiger in der neuen Liga gut angekommen ist, liegt in erster Linie an einer bärenstarken Offensive. Die Neuensteiner haben 33 Tore geschossen – das sind die zweitmeisten in der Liga hinter Spitzenreiter Niederaula (40). Namen wie Dominik Oelschläger (10 Tore), Daniel Schwarz (5) oder Dawd Hasan (5) bürgen für Qualität. Pfeiffer fügt noch Namen wie Lennard Skrabal und Aaron Leiding an. Und natürlich Florian Hemel. „Sie alle können in der Offensive eingesetzt werden“, sagt Pfeiffer.

Mit 27 Gegentoren aber hat sich die Abwehr als Achillesferse erwiesen. Pfeiffer: „Größtenteils sind die Gegentore auf individuelle Fehler zurückzuführen.“ Hier müssten alle Spieler erst noch in ihre Rolle hineinwachsen. Um die Probleme im Abwehrverhalten zu beheben, planen die Neuensteiner noch Verstärkungen. „Ein bis drei Namen“ seien im Gespräch, bestätigt Heß. Bis Ende Februar sollen die Verpflichtungen in trockenen Tüchern sein.

Wichtig, so bestätigt auch Marcus Schäfer aus dem Vorstandsteam, sei, dass es keine Abgänge gäbe. lediglich hinter einem Spieler stehe ein Fragezeichen. In Kürze will die Mannschaft mit individuellen Training beginnen: „Wir planen eine Laufchallenge und wir wollen auch zusammen per Videokonferenz Fußball schauen.“

Von Hartmut Wenzel

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