Sechs Medaillen gehen in den Kreis

Peters und Heyer holen Gold bei den Hessenmeisterschaften im Schießen

Sie kann’s nicht nur im Stehen mit dem Sportgewehr: Die Ronshäuserin Annika Peters vom SV Meckbach sicherte sich bei der U21 den Hessenmeistertitel im Sportgewehr-Liegendwettkampf. Foto: Archiv

Frankfurt. Der Medaillenboom der Schützen aus dem Kreis bei den Hessenmeisterschaften hält an. Ihre Ausbeute am letzten Wochenende: zwei Gold- und vier Bronzemedaillen.

Für den größten Erfolg sorgte eine Juniorin: Annika Peters aus Ronshausen. Die Hessenligaschützin des SV Meckbach gewann den Sportgewehr-Liegendwettkampf der U 21 mit der besten Nachwuchsleistung: 590 Ringe. Auf Silbermedaillengewinnerin Jana Heck von der Startgemeinschaft Petersberg/Stärklos hatte sie bereits einen Vorsprung von sechs Zählern.

Kein Glück hatten beide mit ihren Mannschaften. Diese traten nicht vollzählig in Frankfurt an. Ihre Teamkameradinnen Leah Faust und Johanna Tripp starten mit der deutschen Nationalmannschaft beim Junioren-Weltcup in Suhl/Thüringen. Das war die Chance für eine andere Startgemeinschaft der Juniorinnen, in die Medaillenränge vorzudringen: das Team Obergeis/Ober-Breitenbach/Stärklos.

Dahinter verbergen sich Nena Kerstberger, Daniela Schäfer und Jasmin Spahn. Das Trio kam auf 1718 Ringe und holte sich damit die Bronzemedaille. Der Abstand zu den beiden erstplatzierten Teams: 17 und 27 Ringe. Ebenfalls Bronze errang ein Starter der Altersklasse: Lars Piper vom SV Motzfeld. Das war ein überraschender dritter Platz im Schießsportmarathon Freigewehr-Dreistellung der Klasse Herren III (51 bis 60 Jahre) mit beachtlichen 1116 Ringen. Der geringe Abstand zu Silber: drei Zähler.

Titel mit der Pistole

Bei den Pistolenschützen langte einmal mehr Philip Heyer aus Friedlos zu. Der Oberligaschütze des SV Motzfeld errang Gold gemeinsam mit Aaron Sauter aus Beerfelden im Odenwald und Oliver Geis aus Mengerskirchen im Kreis Limburg-Weilburg im Team einer Hessenauswahl. Das Trio gewann den dynamischen Wettbewerb Standardpistole mit 1694 Ringen und dem riesigen Vorsprung von 93 Zählern auf den ersten Verfolger.

Philip Heyer war an diesem Resultat mit 554 Ringen beteiligt, die ihm im Einzel den vierten Platz mit fünf Zählern Abstand zu Bronze einbrachten. Vierte wurde auch Beatrix Suck in der Kombination Sportpistole der Frauen. Mit 562 Ringen fehlten der Oberligaschützin des SV Hubertus Blankenheim ebenfalls fünf Zähler zur Bronzemedaille. Ein solches Edelmetall brachte sie trotzdem mit nach Hause, errungen von ihr zusammen mit Tina Sippel (6. im Einzel mit 552) und Vanessa Todt (26. mit 485) im Damenteam des SV Stärklos. Mit 1599 Ringen hatte das Trio einen Abstand von 15 und 33 Ringen zu den ersten beiden Rängen.

Böhle holt Bronze

Seine zweite Medaille binnen einer Woche errang Dirk Böhle vom SV Willingshain. Für den Hessenligaschützen war das Bronze in der Kombination Zentralfeuerpistole der Wettkampfklasse Herren III (51 bis 60 Jahre) mit 561 Ringen. Sein Abstand zu Silber und Gold: drei und vier Ringe.

Die Hessischen Meisterschaften in Frankfurt werden am kommenden Wochenende, 30. Juni und 1. Juli, mit den Wettbewerben Sportgewehr-Auflage, Freie Pistole, Sportpistole-Auflage und Sportrevolver beendet.

Von Herbert Vöckel

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