NACHSPIELZEIT

Pech, Pokale und harte Hunde

Hartmut Wenzel

Um die Saisonvorbereitung der Fußballer im Allgemeinen sowie Verletzungen und Ausfälle im Besonderen, geht es diesmal in unserer Wochenend-Kolumne.

Es wird anstrengend: Die meisten Fußballteams aus der Region stecken mitten in der Vorbereitung. Jetzt wird Kondition getankt, die Spieler wollen fit sein in der nächsten Saison. So manches Testspiel oder Pokalergebnis sollte man aus diesem Grund vielleicht nicht ganz so ernst nehmen – Ausnahmen bestätigen die Regel. Auf jeden Fall sind die ersten Belastungsproben in dieser Phase besonders für die Aktiven sehr spannend. Schließlich geben sie Hinweise, an welchen Stellschrauben der Trainer noch drehen muss. Noch ist genug Zeit für Korrekturen.

Ziemlich schlecht ist es aber, wenn es in der Vorbereitung schon zu Ausfällen kommt. Aktuell kann die FSG Hohenroda ein Lied davon singen. Beim Soisbergpokalturnier zog sich Petr Nushi bei einem Zusammenprall mit dem Keeper von Schenklengsfeld/Rotensee/Wipp. einen Bänderriss zu und muss sechs Wochen pausieren. Pech hatte auch Johannes Münkel, der seinen Gegenspieler so heftig stieß, dass der umfiel und Münkel Rot sah. Und ebenfalls eine Zwangspause verordnet bekam. Wenn das Pech zuschlägt, dann gleich richtig.

Ante Markesic, Trainer des Gruppenliga-Aufsteigers SG Eiterfeld, ist als „harter Hund“ bekannt. Doch die ersten Trainingseinheiten bei seinem neuen Klub sind gut verlaufen. Zumindest wissen die Spieler nun, was der Trainer von ihnen verlangt. Und Markesic weiß, was er von den Akteuren verlangen kann, die ja in der vergangenen Saison noch Kreisoberliga gespielt haben. Beim Blitzturnier zuletzt und beim Test gegen die SG Festspielstadt waren erste Erfolge zu verzeichnen. Mit Kevin Kurz, der nach verletzungsbedingter Auszeit wieder angefangen hat, konnte Eiterfeld zudem noch einen weiteren Stürmer gewinnen, den Markesic aus seiner Asbacher Zeit noch gut kennt. Es ist durchaus möglich, dass der Weg Eiterfelds weiter nach oben gehen wird.

Schönes Wochenende

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