ReserveCup: Packende Spiele und ein Eklat

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Packende Spiele, wie hier zwischen der FSG Hohenroda (im weißen Trikot) und Ausbach/Friedewald (1:0), gab es bei der Vorrunde des ReserveCups zu sehen.

Ransbach. Drei Tage Tore satt, packende Spannung und eine volle Halle – die Vorrunde des Hallenfußball-ReserveCups des TSV Ransbach hatte es in sich.

Die Bilanz: In 76 Spielen wurden insgesamt 428 Tore geschossen. Nur ein Spiel – Neuswarts gegen Eiterfeld – endete mit einem 0:0-Remis. Die höchsten Tagesresultate: In drei Spielen fielen elf Tore. Das waren die Spiele zwischen Gershausen und Rasdorf (2:9) sowie zwischen Roßbach und Heenes (8:3). Auch zwischen dem VfL Philippsthal und dem SV Burghaun fielen elf Treffer, hier schoss Philippsthal den Dauergast beim ReserveCup – Burghaun gehört zu den Vereinen, die 25 Mal dabei waren – mit 10:1 ab.

Die Burghauner, denen man deutlich den Frust über die Ergebnisse anmerkte, kamen über den vierten Rang in der Vorrunde nicht hinaus. Nicht viel besser erging es dem TSV Ufhausen, der die „Ewige Tabelle“ des Turniers anführt, aber Letzter dieser Vorrundengruppe wurde.

Die Überraschung: Der VfL Philippsthal, der in vier Spielen insgesamt 24 Tore schoss und nur beim 3:3 gegen den VfL Heimboldshausen einen Punkt abgeben musste. Die Philippsthaler überraschten mit einer Verstärkung. Carsten Ruppel, der zuletzt Vacha trainierte, ist seit der Winterpause bei dem A-Ligisten aktiv.

Das Nachbarduell: In Gruppe G – hier schlug Hohenroda im Nachbarschaftsduell das von David André Hugo betreute Ausbach/Friedewald durch ein Tor von Kilian Krüger mit 1:0. Die beiden Lokalkontrahenten sind in der Endrunde.

Der Skandal: In der Gruppe F lag Roßbach nach Siegen gegen Kleinensee (6:3), gegen Heenes (8:3) und gegen Hönebach (4:1) gut im Rennen. Im Spiel gegen Sorga/Kathus aber kam es zum Eklat. Nach einer Rangelei zwischen zwei Spielern – der Roßbacher soll angeblich mit gestrecktem Bein in einen Zweikampf gegangen sein, der Sorgaer soll daraufhin geschlagen haben – warfen die Roßbacher von sich aus das Handtuch. „Das war schade, denn Roßbach war eine der besten Mannschaften dieser Vorrunde“, urteilte Ransbachs Turnierleiter Andreas Bittorf.

So kam der SV Kleinensee eine Runde weiter, dessen 3:8-Niederlage gegen Roßbacher gestrichen wurde. Kleinensee punktete gegen Hönebach (4:3), holte je ein Remis gegen Sorga/Kathus (4:4) und gegen Heenes (3:3).

Der Favorit: Nach Ansicht von Bittorf ist das jetzt Eiterfeld. Die Reserve des Gruppenligisten schlug Niederaula 6:0 und Braach 8:1, spielte schnell und war sehr abschlusssicher. Eiterfeld schoss Haunetal mit 3:2 aus dem Turnier, kam aber über ein 0:0 gegen Neuswarts nicht hinaus.

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