Fußball-D-Junioren

Nördliche Kuppenrhön: Für Trainer Blaurock steht das Team steht im Vordergrund

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Leistet Aufbauarbeit bei der JSG Nördliche Kuppenrhön: die Ausbacher Fußball-Größe Harry Blaurock. 

Als bestes Nachwuchsteam des D-Junioren-Wettbewerbs in Niederauala schälte sich die JSG Nördliche Kuppenrhön heraus.

Niederaula – Bei sieben teilnehmenden Mannschaften spielte Jeder gegen jeden – und die Bilanz des Siegerteams konnte sich sehen lassen: In sechs Vergleichen schaffte die Vertretung der neuen „Nördlichen Kuppenrhön“ fünf Siege, zog einmal den Kürzeren und erzielte 15:1 Tore.

Die junge Mannschaft wird von der Ausbacher Fußball-Größe Harry Blaurock trainiert. Nur gegen Schlitzerland, das wegen der Hünfelder Hallenrunde nicht in bester Formation antrat, gab es ein unglückliches 0:1; „in unseren anderen Spielen waren wir vor allem wegen unserer Disziplin und der Umschaltbewegungen doch klar überlegen“, beobachtete der Coach.

Auch beim Tagesbesten fehlten drei Spieler – das mochte Blaurock aber gar nicht bewerten. Im Gegenteil: „Unsere Leistung hat sich auf mehrere Schultern verteilt“, ergänzte der Trainer. Überhaupt ist diese Kernaussage Teil seiner Philosophie. „Das Team steht im Vordergrund.“ Seit den Bambini – also seit sechs Jahren – arbeitet er mit den jungen Spielern und versucht sie durch kindgerechte, engagierte und für ihn bekannt akribische Arbeitsweise zu entwickeln.

„Im E-Junioren-Alter haben wir angefangen, System reinzubekommen. Dass die Jungs verstehen lernen, als Team zu funktionieren. Und das haben sie ganz gut verinnerlicht.“

Die Entwicklungsschritte führten dazu, dass die jungen Kräfte im aktuellen D-Junioren-Bereich auf ansprechendem Niveau angekommen sind. Sehr ausgeglichen präsentierte sich die JSG Nördliche Kuppenrhön in Niederaula. Blauock präzisiert: „Wir sind in der Phase, in der wir Pressing in der gegnerischen Hälfte spielen können – und, wenn wir uns zurückziehen, auch Abwehrpressing in der eigenen Hälfte. Das setzen die Jungs gut um.“

SG Aulatal: Nicht nur Hans-Hubertus Braune, der die Turnierleitung innehatte, sprach von einer gutklassigen und ausgeglichen besetzten Konkurrenz dieser Altersklasse. André Honstein, der das gastgebende Team I des JFV Aulatal betreute, gab ihm Recht. Seine Vertretung landete auf Platz fünf – bot aber eine spielerisch gute Leistung mit ansehnlichem Fußball.

„Mit einem Sieg mehr wären wir Dritter gewesen“, bekannte er. „Kleinigkeiten haben entschieden. Wir haben ordentliche Spiele gezeigt. Unsere Chancenverwertung war aber nicht gut.“ Sein bestes Spiel bot Aulatal beim 2:0 gegen Schlitzerland. „Auch gegen den Turniersieger waren wir ebenbürtig, aber schwach im Abschluss. Nördliche Kuppenrhön hat verdient gewonnen.“

Am Samstag dieser Woche führt ihn sein Weg erneut in die Großsporthalle Niederaula: Dort findet der zweite Teil der D-Junioren-Spiele auf Kreisbene statt. Bisher gewann Aulatal I all seine Partien. Die Zwischenrunde steigt nächste Woche, die Endrunde der 10- bis 12-Jährigen am Sonntag, 2. Februar in Bebra.

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