BASKETBALL

Hersfeld Titans verlieren in der Verlängerung

Hersfelds Basketballer Marcel Schmied ist am Ball.
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Erfolgreicher Werfer: Marcel Schmied – her am Ball im schwarzen Trikot – holte 28 Punkte für den TV Hersfeld.

Spannung beim Saisonauftakt: In der ersten Begegnung der neuen Bezirksliga-Serie sind die TV Hersfeld Titans gleich in die Verlängerung gegangen, haben aber dann doch verloren.

Bad Hersfeld – Im Heimspiel gegen den KSV Baunatal holten Hersfelds Basketballer in den letzten Minuten einen Rückstand auf, mussten sich nach 69:69 (29:38) in der regulären Spielzeit dann aber 78:80 geschlagen geben.

Zu Beginn taten sich die Hersfelder schwer und fanden kaum Zugriff auf die Partie. Das erste Viertel verloren sie deutlich 15:24 - wozu Trainer Alai Barite klare Worte fand: „Den Anfang haben wir komplett verschlafen. Wir haben kaum verteidigt, sind hinterhergelaufen und kamen nicht nur einen, sondern vier Schritte zu spät.“

Mit der Umstellung auf Manndeckung lief es im zweiten Viertel zwar besser, aufholen konnten die Titans ihren Rückstand aber nicht. Zur Pause stand es 29:38 und auch nach dem Seitenwechsel war zunächst keine Besserung in Sicht. Erneut ließen sie sich förmlich überrennen und lagen zwischendurch sogar mit 13 Zählern zurück. Dann aber hakte es plötzlich bei den Gegnern - die Luft sei wohl irgendwie raus gewesen, erklärte Barite. Ganz anders dagegen bei seinem eigenen Team: Das zeigte nun eine konzentrierte Leistung und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück. Vor dem Schlussviertel waren die Titans nur noch sieben Zähler hinten und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Folglich war der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit und drei Minuten vor dem Ende gingen sie erstmals in Führung. Mit zwei Freiwürfen glichen die Gäste in den Schlusssekunden jedoch wieder aus - und die Hersfelder ließen ihre letzten beiden Möglichkeiten von der Linie liegen.

In der Verlängerung führten schließlich erneut knapp die Gäste und der letzte Treffer des Tages gehörte ihnen. Der Kopf sei das größte Problem gewesen, urteilte Barite: „Wir hätten den Sieg in trockene Tücher bringen können, aber bei den letzten beiden Würfen hat es einfach irgendwie gefehlt.“

Ein entscheidender Faktor seien auch die Ballverluste gewesen, die er mangelnder Konzentration zuschiebt: „Es waren heute mehr als 20, das hat uns das Genick gebrochen.“ Zumindest streckenweise habe seine Mannschaft aber dennoch gut gespielt und am Ende habe auch ein wenig Glück gefehlt.

TV Hersfeld: Alkulani 2, Asef 6, Bahn 2, Bubula 5, Catic 2, Eiden 4, Kaya, Odeh 17, Sahin 8, Schmied 26, Stein, Zivkovic 6

(Von Kristina Marth)

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