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Aulatals Fußball-Trainer Friedrich kann auf gewachsenes Team zurückgreifen

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Der neue Mann: Martin Friedrich (rechts) – hier im Gespräch mit Sebastian Schuch – leitete am Freitag das erste Mal eine Übungseinheit bei der SG Aulatal.
Der neue Mann: Martin Friedrich (rechts) – hier im Gespräch mit Sebastian Schuch – leitete am Freitag das erste Mal eine Übungseinheit bei der SG Aulatal. © SG Aulatal

Kirchheim – Bereits am Freitag hat Fußball-Gruppenligist SG Aulatal die Vorbereitung für die kommende Saison aufgenommen.

Nur 648 Stunden – so hat Max Schuch aus der Mannschaft ausgerechnet – nach dem letzten Auswärtsspiel der alten Serie, das mit einem 1:1 in Hosenfeld endete – beginnen die Aulataler wieder mit dem Training.

Der neue Trainer Martin Friedrich – er folgt auf Horst Brandner, der Aulatal nur eine Saison coachte – war mit der ersten Einheit zufrieden. „Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Ich bin hier gut aufgenommen worden“, sagt der 37-Jährige, der von Viktor Kibenko als Trainer der zweiten Mannschaft unterstützt wird.

21 Spieler konnte er begrüßen. Friedrich weiß, dass die Aufgabe an neuer Stelle eine echte Herausforderung werden wird. Schließlich hat der Berufssoldat bislang „nur“ den TSV Schwarzenborn in der Kreisoberliga trainiert. Nach einem ersten leichten Anschwitzen am Freitagabend ging es in einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die aus den beiden Seniorenteams gebildet wurden, dann um eine Runde Kaltgetränke.

Der neue Mann am Ruder weiß, dass er auf ein gewachsenes Team zurückgreifen kann, das nur punktuell verstärkt wird. Bislang werden Luca Eckhardt und Joshua Piel – beide kommen von Schwarzenborn – zu den Aulatalern stoßen. Aus der Jugend des JFV Aulatal kommt noch Max Lindemann hinzu. Als einziger Abgang steht bislang nur Fabian Wozniak fest, der den Verein nach zweieinhalb Jahren Richtung SG Niederaula/Kerspenhausen in die Kreisoberliga verlässt.

Ob es weitere Zugänge geben wird, ließ Friedrich gestern noch offen. „Wir werden uns das bis zum letzten Tag offen halten, da man nicht weiß, was kommt“, sagt der Coach. Konkrete Verhandlungen werden aber derzeit nicht geführt.

Dreimal die Woche – in der Regel montags, mittwochs und freitags – hat er Training anberaumt. Hinzu kommen die Testspiele. Das erste wird bereits am kommenden Samstag in Oberaula stattfinden. Um 14 Uhr empfängt Aulatal das Verbandsligateam der SG Barockstadt, bei dem der gebürtige Oberaulaer Florian Roth das Zepter schwingt. Friedrich freut sich vor allem auf dieses Spiel, weil Barockstadts Co-Trainer Peter Liebermann, genauso wie er, aus Schwarzenborn stammt.

Ein Höhepunkt der Vorbereitung wird das Trainingslager in Schwarzenborn sein, das auf dem Gelände der Knüllgebirgskaserne der Bundeswehr stattfinden wird. „Dort haben wir optimale Möglichkeiten. Vom Sportplatz bis zur Halle ist alles vorhanden“, sagt Friedrich. Mit einbegriffen sind auch einige Teambuilding-Einheiten, wobei Friedrich noch nichts verrät. Nur soviel: „Es sollen auch Überraschungen dabei sein.“

Gerade einmal fünf Wochen bis zum ersten Spieltag am 31. Juli hat die Mannschaft Zeit, sich vorzubereiten. Aulatal startet dann mit einem Heimspiel gegen Großenlüder. Welches Ziel er anpeilt, darüber hat sich Friedrich noch keine konkreten Gedanken gemacht. Letztendlich haben die Aulataler in der Aufstiegsrunde der abgelaufenen Saison einen fünften Platz erreicht. Und dürften auch in der kommenden ein Kandidat sein, der im vorderen Drittel eine gute Rolle spielt.

Von Hartmut Wenzel

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