Fußball-Schiedsrichter: Alle Teilnehmer bestehen die Prüfung – viele gute Resultate

17 Neue pfeifen im Kreis

Glückliche Prüflinge: Das sind die neuen Schiedsrichter des Fußballkreises Hersfeld-Rotenburg. Foto: nh

Weiterode. Leichte Anspannung war bei den Schiedsrichter-Anwärtern am letzten Lehrgangstag in Weiterode zu spüren. Kurz vor der Schiedsrichterprüfung wurden noch letzte Regelfragen geklärt und noch mal das Wissen der letzten drei Lehrgangstage durchgesprochen.

Hier hatten die angehenden Schiedsrichter die 17 Fußballregeln des mittlerweile komplexen Regelwerks durchgearbeitet. Hier und da erlebten die Teilnehmer einen „Aha-Effekt“: Denn dass aus einem Freistoß kein Eigentor erzielt werden kann oder dass eine Abseitsposition vorliegen kann, wenn der Ball nach hinten gespielt wird, dass wissen nur die wenigsten.

Beim Lernen wurden die Lehrgangsteilnehmer vom eingespielten Referententeam um Lehrgangsleiter und Kreislehrwart Timo Wlodarczak (ESV Weiterode) unterstützt. So konnten die erfahrenen und höherklassigen Schiedsrichter Andreas Börner (TV Braach), Marco Börner (SG Iba), Bernd Böhle (Hessen Hersfeld), Dominik Gerst (SV Niederjossa), Maximilian Bettenhausen (SG Rockensüß) und Tobias Lecke (FC Gilfershausen) mithilfe von aktuellen Videobeispielen und Anekdoten aus der eigenen Praxiserfahrung die Teilnehmer bestens auf die Prüfung vorbereiten. Passend zum Rückrundenstart wurden gleich die „Aufreger“ der aktuellen Bundesligaspieltage mit eingebaut und diskutiert. Zudem fand ein Teil auf der e-Learning-Plattform des DFB statt.

Am Ende war die Anspannung und Sorge am Prüfungsmorgen unbegründet. So bestanden alle 17 Anwärter den bundesweit einheitlichen DFB-Test mit guten bis zu sehr guten Ergebnissen auf Anhieb. Die einzige weibliche Teilnehmerin, Stefanie Kantor Margit, die aus dem Schwalm-Eder-Kreis kommt, fuhr mit 60 von 60 Punkten ein Traumergebnis ein. Aber auch Christian Pfeiffer (SV Niederjossa), Niklas Schäfer (VfB Heringen) und Fabian Schulz (SC Lispenhausen) hatten mit 59 Punkten ein überragendes Ergebnis. Insgesamt freut sich die Vereinigung über 16 neue Schiedsrichter. Ein weiterer kann im März folgen, der am Lehrgang der Vereinigung Lauterbach-Hünfeld teilnimmt.

Für die Jungschiedsrichter geht es dann ab Ende März auf dem Fußballfeld los. Der Kreisschiedsrichterausschuss bittet alle Betreuer und Funktionäre, den neuen Schiedsrichtern den Start in ihr mitunter schwieriges Amt leicht zu machen und diese zu unterstützen.

Unterstützung bekommen die Jungschiedsrichter in den ersten Spielen von so genannten „Coaches“, das sind erfahrene Schiedsrichter, die seit mehreren Jahren als Begleiter bei den ersten Spielen dabei sind. (red)

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