Neue Herausforderung für Kurz 

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Neue Herausforderung: Andreas Kurz – hier im Kopfballduell (vorn) mit Marc Blucha von der SG Haunetal – trainiert in der nächsten Saison die SG Heinebach/Osterbach.

Nach drei Jahren bei der SG Sorga/Kathus wechselt Spielertrainer Andreas Kurz  zum Kreisoberligisten Heinebach/Osterbach.

Die frohe Kunde schickte Andreas Möller per Audioaufnahme seinen Vorstandskollegen von Heinebach/Osterbach an Ostern. Die Zusage von Kurz als Spielertrainer, der die Nachfolge von Sascha Aubel und Lothar Brethauer antritt, gilt unabhängig von der Klasse. Heinebach belegt derzeit Rang 14 in der Kreisoberliga-Tabelle, ist stark abstiegsgefährdet. Auf den aus Raboldshausen stammenden Kurz war der Verein vor zwei Jahren aufmerksam geworden, als Heinebach mit Sorga um den Titel in der Kreisliga A1 konkurrierte – und auch wegen Kurz damals den Kürzeren zog.

Der Spielertrainer schoss im Hinspiel den Siegtreffer in letzter Sekunde zum 2:1, im Rückspiel in Kathus spielte er eine tragende Rolle beim Remis. „Das waren immer spannende Duelle gegen Heinebach“, weiß der scheidende Trainer noch heute. „Wir waren auf Augenhöhe. Da ging es immer hoch her.“ Diese erfolgreiche Zeit ist aber vorbei. In dieser Saison steht Sorga/Kathus mit 20 Punkten auf dem 8. Rang in der Kreisliga A2. Bereits in der Winterpause hatte Kurz seinem alten Verein mitgeteilt, dass er eine neue Herausforderung suchen wollte. „Ich bin sehr gern in Sorga/Kathus. Mit dem Team habe ich viel erreicht, habe viele Freunde hier gewonnen. Im Laufe der Zeit hat sich aber auch einiges eingeschliffen. Wenn ich keinen neuen Verein bekommen hätte, wäre ich selbstverständlich hier geblieben.“ Jetzt freut sich Kurz, der aus Raboldshausen stammt und dort in der Jugend und den Senioren spielte, auf seine neue Aufgabe: „Es ist kein Verein, in dem dauernd die Spieler wechseln. Obwohl ich in Gittersdorf wohne, macht mir die Fahrtstrecke nichts aus.“ Kurz wurde in der Saison 17/18 mit Sorga/Kathus Meister und stieg in die Kreisoberliga auf: „Wir hatten dann aber großes Verletzungspech. Spieler wir Daniel Grunz, Jan Englich oder André Kiepfer fielen verletzungs- und berufsbedingt aus. Sonst hätten wir durchaus Chancen gehabt, die Klasse zu packen.“ In dieser Saison in der A2 besteht nur theoretisch die Chance, in den Titelkampf einzugreifen. Der Abstand zum Zweiten Großentaft beträgt zehn, auf Ausbach/Friedewald sogar 16 Punkte.

Marcel Mähler, Vorsitzender SV Kathus, weiß, was die SG an Andy Kurz gehabt hat: „Er ist natürlich ein großer Verlust für uns. Er hat viel getan für die Einheit des Teams. Aber er hat auch rechtzeitig Bescheid gesagt, sodass wir reagieren konnten.“ So hat Sorga mit Mike Porsche einen neuen Trainer verpflichten können. Porsche, der erst vor Kurzem seinen 50. Geburtstag feierte, leitete zuletzt neun Jahre die Geschicke an seinem Wohnort Kerspenhausen.

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