Nächster Nackenschlag für die SG Festspielstadt/SpVgg

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Ladehemmung: Die Fußballer des SG Festspielstadt/SpVgg – hier Philipp Prokopenko im blauen Trikot – treffen das Tor nicht mehr. Foto: 

Der Weg zum Klassenerhalt wird für die Fußballer der SG Festspielstadt/SpVgg immer weiter: Die Hersfelder unterlagen beim direkten Konkurrenten in Großenlüder mit 0:1 (0:1).

Die Hersfelder belegen weiterhin einen direkten Abstiegsplatz und haben schon fünf Punkte Rückstand. Sascha Hasenauer gelang nach 36 Minuten der einzige Treffer der Begegnung.

Der Aufsteiger aus der Festspielstadt wartet nunmehr seit einem halben Jahr auf einen Sieg und hat aus den letzten neun Begegnungen einen einzigen Punkt geholt. Am Ostersamstag (15.30 Uhr) geht es für Hersfeld mit dem Auswärtsspiel bei Elters/Eckweisbach/Schwarzbach weiter.

Enttäuscht zeigte sich Hersfelds Co-Trainer Tobias Grimmer nach dem Schlusspfiff. „Wir haben es wieder nicht geschafft, Druck zu erzeugen. Wir hatten in 90 Minuten eine einzige Torchance“, berichtete er. Und dachte dabei an die Aktion von Simon Henninghausen, der Nils Fischer im Abseits bediente, anstatt selbst den Abschluss zu suchen. Das Tor des Tages gelang Sascha Hasenauer per Kopf, nachdem er eine gut getimte Flanke von Martinez vom rechten Flügel einnickte. „Da haben wir nicht gut verteidigt“, meinte Grimmer. In dem zerfahrenen Spiel auf schwachem Gruppenliga-Niveau kam Großenlüder noch zu mehreren Chancen, aber versäumte es, den zweiten Treffer nachzulegen. „Die Jungs haben alles probiert, aber es reicht einfach nicht, um ein Spiel mal zu drehen“, sagte Grimmer enttäuscht. Und irgendwie klingt es so, als ob sich die Hersfelder im Abstiegskampf schon aufgegeben haben.

SG Festspielstadt/SpVgg: Brunner - Henninghausen, Pavic, P. Prokopenko, Emmerich, Pepic, Schlensog (59.Müller-Siebert), Skrabal, Fischer, Rakk, May SR:Nassauer - Z: 180 Tor: 1:0 Sascha Hasenauer

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