Nachspielzeit: Erste Erfolge und ein Kult-Turnier

In dieser Wochenend-Kolumne geht es um Erfolge beim Hallenfußball, um ein Kult-Turnier und einen nicht geplanten Wechsel. 

Das ist das, was man einen Einstand nach Maß nennt: Daniel Orth feierte am vergangenen Sonntag schon seinen ersten Titel als Trainer im Seniorenbereich im Fußball. Mit dem Kreisoberligisten SG Niederaula/Kerspenhausen, den der 29-Jährige erst vor Kurzem übernommen hatte, wurde er in Obersuhl Hallenkreismeister, Der neue Titelträger schlug im Finale dank der Treffer von Nils Wenzel, der in der Halle sein ganzes Spielvermögen ausreizte, die SG Rotenburg mit 3:0. Sicherlich sollte man diesen Titel nicht überbewerten. Die Wahrheit liegt bekanntlich draußen auf dem Platz. Dennoch ist die Hallenkreismeisterschaft ein erstes Anzeichen dafür, dass in Niederaula wieder ein frischer Wind weht. Es ist erlaubt, im Jubiläumsjahr von weiteren Erfolgen zu träumen.

Aber auch Thorsten Hüter darf zufrieden sein. Auch wenn seine Mannschaft, die SG Festspielstadt/SVA/SpVgg „nur“ Vierter wurde, so hat auch er einen gelungenen Start als Seniorentrainer hingelegt. Sein Team hatte im Halbfinale gegen Niederaula eben nur Pech, dass es trotz drückender Überlegenheit nicht die Kiste traf – bei großen Toren wäre die Partie sicherlich anders ausgegangen. Wie einige andere Mannschaften auch, so beginnen auch die Festspielstädter mit dem Training. Erst kommt die Kondition, dann die Feinjustierung. Die Chancenauswertung optimieren – dies könnte dann ein Schwerpunkt sein.

Bleiben wir beim Thema Hallenfußball: Der strebt im Seniorenbereich an diesem und am kommenden Wochenende beim ReserveCup in Ransbach einem seiner Höhepunkte entgegen. 40 Mannschaften spielen um den Titel – es gibt weit und breit kein größeres Turnier als dieses. Der Clou bei diesem Wettbewerb ist die „Ewige Tabelle“ und die Fortführung der Torschützenliste – jeder 1000. Torschütze erhält einen Pokal. Weit und breit gibt es das nicht. Das macht diesen Wettbewerb zum Kult.

Für Daniel Hanslik war im vergangenen Jahr der Wechsel von der U23 des VfL Wolfsburg in der Regionalliga zum Zweitligisten Holstein Kiel nicht von Erfolg gekrönt. Während er in Wolfsburg zu den besten Torschützen zählte, erhielt er in der 2. Liga nur ganz wenig Einsatzzeit. Der erneute Wechsel zum Drittligisten Hansa Rostock ist somit nur logisch und kommt nicht überraschend. Aber auch hier muss er sich erst durchsetzen. Wir wünschen ihm diesmal mehr Erfolg als an seiner vorherigen Station. Schönes Wochenende

Hallenfußball – und kein Ende

VON HARTMUT WENZEL

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